2017 Wie ging es weiter?

Im Laufe der nächsten Zeit wurde deutlich, dass es viel Unsicherheit und Ängste im Kirchenvorstand und der Gemeinde gibt. Die Arbeitsgruppe Gemeindezentrum organisierte verschiedene Treffen mit dem Kirchenvorstand, den Vertretern der Landeskirche und informierte immer wieder in den Gemeindeversammlungen über den Stand des Projektes. Hier ein kleiner Auszug der Fragen, mit denen sich der Kirchenvorstand in dieser Zeit beschäftigt hat:

  • ob der Bau des Gemeindezentrums durchgeführt werden soll oder nicht
  • dass ein Architekten-Wettbewerb auf den Weg gebracht wird
  • dass das Pfarrhaus auf Liste B der Gebäudekonzeption gesetzt wird
  • dass der Pfarrer-Dienstsitz in eine andere Gemeinde verlegt wird
  • welche Konsequenzen für die Wohn- und Dienstsituation für Ehepaar Schieritz und die Gemeinde durch einen Abriss des Pfarrhauses entstehen könnten
  • eine größere Akzeptanz in der Gemeinde zu erreichen und Geld zu sammeln
  • Welche Arbeitsschritte sind zu welchem Zeitpunkt nötig und mit der Dienst- und Gemeinde-Situation vereinbar?
  • Klärungsbedarf im Blick auf die Kosten und die Gestaltung, sowie den Zeitplan des Projektes
  • es wurde deutlich, dass gerade für die jüngere Generation ein Neubau wesentlich höhere Bedeutung gegenüber der Kirche gewinnen wird
  • auch ein Zusammenschluss der drei Gemeinden rückt näher
  • die Nutzung des Kirchengebäudes in Leubsdorf bedarf noch einmal besonderer Aufmerksamkeit
  • das Miteinander verschiedener Frömmigkeitsstile in der Gemeinde bleibt eine große Herausforderung
  • traditionell bewahrende Prägungen und Erfahrungen der Erneuerung durch den Glauben wirken sich jeweils sehr verschieden auf die Gestaltung des Gemeindelebens aus

Im Verlauf aller Diskussionen wurde deutlich, dass alle dieses Projekt wollen und wir darin eine große Chance sehen. Für einige Gemeindeglieder sind aber die Bedingungen nicht klar, natürliche Ängste vor Veränderung stehen der Vorfreude auf Erneuerung entgegen. Das ist ganz normal aber eben auch immer wieder herausfordernd. Eingebracht wurde der Vorschlag, dass für das Entstehen des Gemeindezentrums ein Trägerkreis gegründet werden soll, der wichtige Entscheidungen treffen kann. Damit waren wesentliche neue Rahmenbedingungen für den Bau des Gemeindezentrums gefunden.