2016 Wie alles begann….oder begann es eigentlich schon viel früher?

Die Geschichte unseres Gemeindezentrums beginnt ungefähr hier…Wir schreiben das Jahr 2016. Nach dem wir im Sommer zum ersten Mal von unserem Superintendenten heraus gefordert wurden, über ein multifunktionales Gebäude, als Ersatzneubau für das in die Jahre gekommene Leubsdorfer Pfarrhaus nachzudenken, traf sich eine Gruppe von Engagierten zu einem ersten Gedankenaustausch. Was haben wir, was brauchen wir und wie könnte es funktionieren?  Nach einigen Treffen wurde eine erste Konzeption erarbeitet. Eine Konzeption sollte leben und wurde seitdem bereits mehrmals angepasst. Hier ein Auszug dieser ersten Konzeption, welcher sehr deutlich auch die vielen Überlegungen vorangegangener Jahre und den engagierten Einsatz früherer Kirchenvorstände zeigt:

In den Schwesternkirchgemeinden Leubsdorf, Schellenberg und Borstendorf gibt es seit vielen Jahren den Wunsch für ein gemeinsam nutzbares funktionales Gebäude, welches den heutigen Anforderungen an Gemeinde entspricht und der Gemeinde dient. Durch sinkende Mitgliederzahlen und das Einteilen der Ortsgemeinden in neue, größere Gebietsstrukturen, muss bei diesem Wunsch auch ein Gewinn für die ganze Region mit berücksichtigt werden.

Es gibt in unseren Schwesterngemeinden viele engagierte Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen. (Im Nachfolgenden Text der Einfachheit halber immer als Mitarbeiter bezeichnet.)

Seit 7 Jahren gibt es gemeindeübergreifende Gottesdienste in neuer Form. Zu diesen Gottesdiensten kommen durchschnittlich 150 Besucher, in Spitzenzeiten 250 Besucher.

In den Wintermonaten ist dieser Gottesdienst in unseren Pfarrhäusern nicht durchführbar.

Doch nicht nur diese neue Gottesdienstform, sondern auch größere Ereignisse in den „normalen“ Gottesdiensten, wie Taufe oder Jubiläen bringen viele Gemeindeglieder dazu, diese nicht zu besuchen, da keine Plätze und keine guten Luftverhältnisse vorhanden sind.

Eine Arbeitsgruppe versucht seit Jahren, diese Anforderungen in einem Umbau der Leubsdorfer Kirche/ Pfarrhaus zu realisieren. Das gelingt nur bedingt mit Anbauten nach Außen. Da sich auf einer Seite der Kirche ein Abhang und auf der anderen der Friedhof befindet, ist dies nicht realisierbar.

Auch die Überlegungen, dass Pfarrhaus so umzubauen, dass es unseren Anforderungen entspricht, konnten bis jetzt nicht umgesetzt werden. Es scheiterte bisher immer an den finanziellen Möglichkeiten bzw. der schlechten Gebäudesubstanz. Die Kosten entsprächen mindestens einem Neubau und man hätte hinterher immer noch alte Mauern und Räume, die nicht so gestaltbar sind, wie wir möchten.