Impuls, Dienstag 30. November

Wer’s glaubt wird selig

Ihr Lieben, viele, der noch heute verwendeten Sprichwörter und geflügelten Worte stammen aus der Bibel, dem Wort Gottes. Ich kenne aber nur eines, das das Gegenteil aussagt, wozu es eigentlich niedergeschrieben wurde. Also man hat Gott sozusagen das Wort im Munde herumgedreht.
Wenn dir dein Gegenüber sagt – wer’s glaubt wird selig, drückt er damit aus, das, was du mir gerade sagst , das kannst du deiner Großmutter erzählen, das glaubt dir heutzutage niemand mehr, das ist einfach lächerlich und nicht wahr. Du meinst doch wohl nicht, dass dir das irgendjemand glaubt.
Dabei ist dieser Satz – wer’s glaubt wird selig – einer der entscheidensten im Leben eines Menschen.
Im Markusevangelium 16,16 steht : Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Das bedeutet. Wenn du glaubst, dass Jesus der Sohn Gottes ist und er auf diese Erde kam, um am Kreuz von Golgatha für deine Schuld zu sterben, dann bist du gerettet und wirst selig. Und was bedeutet selig?
Laut Wikipedia – Von allen irdischen Übeln erlöst und des ewigen Lebens, der himmlischen Wonnen leibhaftig. Also auf deutsch – im Paradies bei Gott.
Ihr Lieben, ich bin für die Welt lieber ein ewig Gestriger, ein Spinner Gottes, ein Hinterwäldler, ein naiver Spielverderber, ein Unverbesserlicher, aber dafür ein fröhliches, der Heilsgewißheit sicheres Kind Gottes. Ein erlöster Mensch, der auf eine wunderbare Zukunft zugeht. Einer der sagt –
Ich glaub’s und werde selig.

~ Jürgen Meyer