Impuls, Montag 27. Dezember

Pfusch oder Qualität

Ihr Lieben, zu DDR-Zeiten war es gang und gäbe, dass Handwerker im Baugewerbe ihren kargen Lohn beim privaten Häuslebauer merklich aufbesserten. Das nannte man Pfuschen gehen. Dabei wurden sie meistens gut versorgt und ein paar gute Bierchen dazu waren ein Muss. So konnte es schon mal vorkommen, dass die eine oder andere Mauer nicht ganz im Lot stand. Daher wahrscheinlich der Ausdruck Pfuschen.
Ein Kurpfuscher ist eine Person, die ohne medizinische Ausbildung und behördliche Genehmigung Kranke behandelt, oder noch schlimmer, einer ganzen Ärzteschaft vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen hat.
Im 2. Weltkrieg pfuschten Kriegsgefangene in Rüstungsfabriken bei der Arbeit, damit Bomben und Granaten an der Front nicht explodierten. Dieses,, Pfuschen “ konnte für sie lebensgefährlich sein, wenn es entdeckt wurde.
Das Gott kein Pfuscher ist, kann man an Seiner genialen Schöpfung sehen. Was ER getan hat, tut und noch tun wird, ist an Qualität, Einfallsreichtum und Kreativität nicht zu toppen. Leider sehen das nicht alle Menschen so. Sie erfinden alle möglichen Theorien um die Welt zu erklären. Indem sie auch noch bewusst gegen göttliche Ordnungen und Gebote verstoßen und sie außer Kraft setzen wollen, reizen sie IHN zum Zorn. Sie Pfuschen sozusagen in Gottes Pläne und Ansichten hinein. Das kann und wird nicht gut gehen. Wer die Bibel aufmerksam liest, wird wissen, es kommt der Tag, an dem Jesus wiederkommen und die Menschen zur Rechenschaft ziehen wird. Dann wird ER den Gottlosen mächtig ins Handwerk pfuschen. Und das wird nicht lustig sein. Gott läßt sich nicht spotten!
Darum, ihr Lieben, vertraut auf Gott. ER ist der Herr der Geschichte. Wer IHM vertraut, verpfuscht sich nicht die herrliche Ewigkeit bei IHM.
Einmal werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. (Matthäus 19, 29 – 30)

~ Jürgen Meyer