Impuls, Freitag 26. Februar

One Way, Jesus

Ihr Lieben, viele Wege führen nach Rom. Mit anderen Worten, es gibt viele Optionen, um ans Ziel zu kommen. Ich kann in der Schule durch fleißiges Lernen, aber auch durch Spicken oder Abschreiben eine gute Note erzielen. Sportler können durch hartes Training, aber auch durch zusätzliches verbotenes Doping auf dem Treppchen stehen. Leider wurden in der ganzen Menschheitsgeschichte immer wieder Ziele durch Lüge und Korruption erreicht. Das Sprichwort – ehrlich währt am längsten – ist nicht zufällig entstanden. Nicht jeder Weg ist der richtige.
Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens gehen Menschen oft umständliche und verworrene Wege. Es gibt Zeugnisse von Leuten, die ihr halbes Leben damit verschwendet haben, verschiedene Religionen auszuprobieren, um die Wahrheit zu finden. Es gibt Menschen, die haben einen Buddha, afrikanische Hausgötter, ein Kreuz und Ähnliches gleichzeitig in ihrer Wohnung. Einer wird schon helfen. Etwas wird schon das Richtige sein.
Ihr Lieben, es gibt nur einen Weg, um den einzig wahren und lebendigen Gott zu finden, Jesus Christus. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, keiner kommt zum Vater außer durch mich, sagt Jesus von sich selbst in Johannes 14,6. One Way, Jesus. Einen anderen Weg gibt es nicht.
Und außerdem, wer will denn schon nach Rom? Rom wird zwar die, Ewige Stadt ‚genannt, aber mich zieht es nach Jerusalem. Zion ist die Stadt Gottes. Jerusalem ist der zentrale Ort der Welt – und Heilsgeschichte. Hier ,,wohnte“ Gott im Tempel, hier wirkte Jesus und hier wird Er bei Seinem zweiten Kommen erscheinen.
Nächstes Jahr in Jerusalem – war der Satz, den sich die im Exil lebenden Juden voller Sehnsucht zuriefen, um sich gegenseitig zu ermutigen. Dieser Ruf wird auch in meinem Herzen immer lauter.
Jesus hat den Weg zum Vater für mich und für dich freigemacht.
Gott sei Dank.

~ Jürgen Meyer