Impuls, Montag 15. Februar

Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Ihr Lieben,
in jeder Generation gab und gibt es Menschen, die sagen, früher war alles besser. Auch ich denke manchmal, es ist einfach nicht mehr so schön wie früher, gerade jetzt in diesen Zeiten. Wie schön war meine Kindheit und was wird gerade mit unseren Kindern gemacht. Und doch tickt die Uhr weiter und auch die Erde bleibt nicht stehen. Gott selbst ermutigt uns durch Sein Wort. In Lukas 9,62 steht – Wer seine Hand an den Pflug legt und schaut zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
Ehe die Städte Sodom und Gomorra zerstört wurden, konnte Lot mit seiner Familie gerade noch fliehen. Lots Frau schaute sich noch einmal (verbotenerweise) nach Sodom um, den Ort an dem es sich doch so gut leben ließ und erstarrte zur Salzsäule. Sie trauert dieser sündhaften Stadt nach, anstatt sich auf die Pläne Gottes einzulassen, nach vorn zu blicken.
Die Israeliten hatten gerade erst das Wunder der Teilung des Roten Meeres erlebt und waren trockenen Fußes hindurchgegangen, als sie schon nach den ersten Kilometern in der Wüste anfingen zu jammern und zu klagen.
Wären wir doch nur durch die Hand des Herrn in Ägypten gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und reichlich Brot zu essen hatten( 2. Mose 16,3). Ein voller Magen war ihn wichtiger, als die gerade erlangte Freiheit. Schnell waren die Verheißungen Gottes, sie ins Verheißene Land zu führen, vergessen.
Wenn wir gerade jetzt durch die Wüste müssen, sollten auch wir nicht der Vergangenheit nachtrauern, sondern nach vorn blicken. Ich weiß, dass ist leichter geschrieben, als gelebt. Aber Gott hat uns ja versprochen, wenn wir zuerst nach Seinem Reich und Seiner Gerechtigkeit trachten, wird Er uns alles, was wir zum Leben brauchen, geben (Matth. 6,33).
In Hosea 10,12 steht –
Pflüget ein Neues, also schaut nach vorn. Beim Pflügen ist es wichtig, sich auf einen festen Punkt zu konzentrieren, damit die Furchen gerade werden. Dieser Punkt ist für uns Jesus Christus. Mit Ihm können wir ohne Angst durch die Wüste gehen. Sein Navi – die Bibel – leitet uns sicher hindurch, bis es uns einmal sagen wird – sie haben ihr Ziel erreicht.

~ Jürgen Meyer