Impuls, Montag 13. September

gespenstig oder geistvoll

Ihr Lieben, ein Gespenst geht um in Europa. Das Gespenst des Kommunismus. So beginnt das Manifest der kommunistischen Partei, das 1848 in London erschien. Was das Gespenst des Kommunismus seither an Elend und Leid den Menschen gebracht hat, ist verheerend. Dabei wurden und werden Mittel wie Lüge, Einschüchterung, Manipulation, Druck und Überwachung angewendet.
Seit knapp zwei Jahren geht wieder ein Gespenst um, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Das Gespenst der Angst, ausgelöst durch ein kleines Virus. Angst war noch nie ein guter Berater. Die Angst lähmt, isoliert, trennt und macht einsam. Angst raubt die Kraft, nimmt die Freude am Leben, macht misstrauisch, müde und krank. Sie wirkt zerstörerisch, was wir überall gerade sehen.
Die Gefahr ist real, aber wie gehen wir damit um?
Ein Gespenst ist lichtscheu. Es will es nicht erkannt werden. Darum ist es auch so heimtückisch.
Das Gegenteil von Angst sind Freude, Furchtlosigkeit, Gelassenheit und Mut. Wo finden wir diese? Natürlich bei Gott. Diese Eigenschaften bewirken genau das Gegenteil der Angst. Also lasst euch nicht von dem Gespenst der Angst füttern, sondern ernährt euch von den guten Gaben Gottes. Dabei sollten gerade jetzt Brot und Wein unser göttliches Grundnahrungsmittel sein. Alle gute Gaben und alles was wir haben, kommt von Gott dem Herrn. Lasst uns das nicht nur singen, sondern auch glauben.
Das Gespenst der Angst muss fliehen, wenn der Geist Gottes kommt. Er kommt vom Vater des Lichts und vertreibt die Finsternis. Als Christen sind wir Kinder des Lichts.
Jesus spricht gerade jetzt – habt keine Angst, vertraut nur.

~ Jürgen Meyer