Impuls, Dienstag 13. April

Teamberatung

Ihr Lieben, ob in Firmen, Vereinen, in der Kirche oder anderen Institutionen ist es wichtig regelmäßige Treffen zu haben. Bei solchen Sitzungen geht es um die Frage – sind wir noch in der Spur? Arbeiten wir noch geradlinig dem vorgestecktem Ziel entgegen? Gibt es Konflikte und wie können wir sie beheben? Wie geht es den Mitarbeitern, Kollegen oder Kamaraden? Herrscht ein gutes Klima oder eher nicht? Der Leiter (in) hat bei diesen Teamberatungen eine große Verantwortung. Er muss ein gutes Gespür entwickeln, wo eventuell die, Säge klemmt ‚und entsprechend reagieren. Dabei sollte das persönliche Gespräch, aber auch das in der Gruppe Priorität haben, um so wieder beste Bedingungen für ein gutes Weiterarbeiten zu ermöglichen. Nur so kann es erfolgreich weitergehen, denn Uneinigkeit und Streit sind der Anfang vom Ende, im Kleinen, wie im Großen.
Auch Jesus hatte oft mit seinen Jüngern eine Teamberatung. Dabei hielt er ihnen immer wieder das Ziel – das Reich Gottes – vor Augen. Oft musste er ihnen Dinge erklären, die sie jetzt noch nicht verstanden. Er, als Teamleiter, kannte seine Männer und wusste, wie jeder tickte und was er brauchte. Einige musste er ermutigen, andere zurechtweisen und manche bremsen. Dabei hat er ihnen immer wieder ans Herz gelegt, eins zu sein und zusammen zu bleiben, auch, wenn er nicht mehr unter ihnen sein würde. Jesus machte ihnen Mut im Glauben durchzuhalten, auch wenn Zeiten kommen würden, die ihnen nicht gefallen. Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende, hatte er ihnen versprochen. Seine Teamberatungen waren immer auf das Ziel, die Hoffnung auf Herrlichkeit, ausgerichtet.
Auch wenn du ganz allein und einsam sein solltest, kannst du täglich eine Mini- Teamberatung mit Jesus haben. Er lädt dich herzlich dazu ein. Du und Er privat – eigentlich ein Privileg. Er weiß, wie es dir gerade geht und was du brauchst. Jesus ermutigt dich mit Ihm eins zu sein. Du wirst dann merken, dass du am Ende der Sitzung gestärkt und hoffnungsvoll weitergehen kannst.

~ Jürgen Meyer