Impuls, Sonntag 11. April

Dammbruch

Ihr Lieben, der Strom Gottes fließt, lasst uns feiern und tanzen. Der Strom Gottes fließt, unser Herz jubiliert, heißt es in einem Lobpreislied. Kaum jemanden ist es gerade zum Feiern und Tanzen zumute. Es wird uns ja auch gerade untersagt. Hat denn der für uns so wichtige Lebensstrom Gottes aufgehört zu fließen? Hat Gott die Produktion eingestellt? Ist die Quelle versiegt?
Niemals!
Jesus gibt uns auch und gerade heute von dem Wasser, von dem einem nimmermehr dürstet.
Ich habe den Eindruck, dass der teufel eine Staumauer errichten will, um uns Menschen vom Strom der Gnade zu trennen. Er will eine geistige Wüste schaffen, uns verhungern und verdursten lassen.
Aber, ihr Lieben, das Wasser fließt, es ist lebendig. Der Stausee der Liebe Gottes wird größer und größer. Er drückt gegen die Mauer. Der Damm wird brechen, denn er steht auf keinem soliden Fundament, sondern auf Lüge und Verführung. Dieser Dammbruch ist kein frommer Wunsch von mir, sondern eine Verheißung Gottes. ER will und wird den Spätregen senden, der die Ernte zur Reife bringt. ER wird auch unser Land mit dem lebendigen Wasser überfluten. Für den teufel eine Katastrophe, für uns Menschen ein befreiender Segen.
Gott sieht unser dürres Land, ER hört unser Schreien. Nur Seine starke Hand, kann uns befreien. Das erzeugt in mir eine Vorfreude, die mir niemand und nichts nehmen kann. Melden wir uns zu Gottes Tanzkurs an, denn wir werden tanzen und feiern und unser Herz wird jubilieren.

~ Jürgen Meyer