Impuls, Samstag 11. September

Under cover oder mit offenen Karten

Ihr Lieben, seit es Menschen gibt wird auch mit Undercover-Methoden gearbeitet. Under cover bedeutet – unter Deckung. Man könnte auch sagen, hinter dem Rücken, heimlich und mit unlauteren Mitteln. Seit es Kriege gibt, werden Spione ausgebildet und eingesetzt, um die Pläne des Feindes rauszufinden. Bis heute wird beim Militär, in der Politik, in der Industrie, beim Sport spioniert, was das Zeug hält, um nicht den Anschluss zu verlieren. In der TV – Serie Undercover Boss mischt sich der Boss unter die Mitarbeiter seiner Firma, um herauszufinden, wo Probleme liegen, wie die Stimmung ist oder ob vielleicht einige Kollegen bremsen. Als Praktikant oder „Neuer“ verschafft er sich dann einen Überblick, um entsprechend reagieren zu können. Nicht gerade die feine englische Art, wie ich finde.
Ganz anders dagegen Gott. Vom ersten Buch Mose, bis zur letzten Seite der Offenbarung spielt Er mit offenen Karten. Er braucht nicht als Undercover Boss auf die Erde zu kommen, um zu sehen, was hier los ist. Er kennt uns ja besser als wir uns selbst. Im Gegenteil, weil Er sah, dass wir es alleine nicht hinbekommen, sandte Er Seinen Sohn, Jesus Christus, als den Retter in diese Welt. Sein Kommen hat Gott schon lange vorher durch verschiedene Propheten angekündigt, was wir im Alten Testament nachlesen können. Alles was auf Jesus hindeutete, von seiner Zeugung über sein Wirken, zur Kreuzigung und Auferstehung bis zur Himmelfahrt hat sich bis ins Detail erfüllt.
Wie damals lehnen die meisten Menschen heute Jesus als den Weg, die Wahrheit und das Leben ab. So wie Er werden heute Menschen, die an Ihn glauben, verachtet, verspottet, angespuckt, weggesperrt, gefoltert und getötet.
Aber Gott hat das letzte Wort. Er ist kein Hampelmann. Er lässt sich nicht spotten. Er wird auch noch die letzten ausstehenden Verheißungen bis auf den Punkt genau erfüllen. Und einmal wird wie beim Roulette der Satz gerufen – rien ne va plus (nichts geht mehr). Wer bis dahin nicht auf Jesus gesetzt hat, verliert alles, was er zu haben meint, besonders die Ewigkeit bei Gott. Wer aber auf Ihn gesetzt hat, verliert nichts, sondern gewinnt alles und steht im Buch des Lebens.
Mit dem Tod ist eben nicht alles aus und über den Satz – nach mir die Sintflut – kann gerade jetzt keiner mehr lachen.
Jesus hat nie mit der Hölle gedroht, sondern immer auf das Reich Gottes hingewiesen.
Gott zwingt nicht, Er wirbt und Er lädt immer noch ein. Noch ist Gnadenzeit. Noch!

~ Jürgen Meyer