Impuls, Donnerstag 09. September

Wir schaffen das! Wirklich?

Ihr Lieben, das immer wieder von höchster Regierungsstelle zu hörende – wir schaffen das – ist ganz bestimmt ernst und ehrlich gemeint. Es soll zum Mutmachen dienen und uns Menschen zum gemeinsamen Kampf durch Solidarität und Befolgung der Anweisungen inspirieren. Wir versuchen alles Menschenmögliche, um die Schwierigkeiten und Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die sich uns in den Weg stellen und uns zu schaffen machen. Wir investieren viel Zeit, Geld und Kraft um zur Normalität zurück zu kehren, lassen aber einen wesentlichen Aspekt außer Acht.
Ohne mich könnt ihr nichts tun, sagt Jesus. Er meint damit, alles was wir ohne Ihn tun, führt am Ziel vorbei und schadet uns letztendlich selbst. Wenn wir Gott in unser Leben nicht mit einbeziehen, sind wir zum Scheitern verurteilt, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht. In den Hinterhöfen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft usw. quellen die Abfallbehälter und Schrottcontainer über, an denen wir bald zu ersticken drohen. Die Nebenwirkungen unseres Handelns holen uns immer schneller ein. Wir wirtschaften im wahrsten Sinne des Wortes auf teufel komm raus, lassen aber Gott, der uns alles zur Verfügung gestellt hat, außen vor. Das ist nicht nur traurig, sondern gelinde gesagt, unklug.
Wir schaffen es eben nicht allein, da hilft auch keine vorbildliche Mülltrennung oder eine angestrebte Reduzierung der CO2 – Werte.
Alles, was ihr tut, in Gedanken, Worten und Werken, das tut alles in meinen Namen, schlägt uns Jesus vor. Wenn wir das beherzigen, bekommt unser Leben Sinn, Halt und Ordnung. Im privaten, wie im gesellschaftlichen Bereich. Denn Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben und keiner kommt zum Vater außer durch mich, sagt Jesus auch und gerade heute zu dir und zu mir. Gott schenkt immer noch Gnadenzeit. Wir sollten sie nicht verstreichen lassen.
Glaubt mir, wir schaffen das, wirklich, aber nur mit IHM!

~ Jürgen Meyer