Impuls, Samstag 08. Mai

Geistreiche Hilfe

Ihr Lieben, es gibt Menschen, denen fällt es sehr schwer Hilfe anzunehmen, obwohl sie die dringend benötigten. Bei dem einen ist es Stolz, denn für ihn bedeutet Hilfe anzunehmen gleichzeitig Schwäche zeigen. Ein anderer hat Bedenken, dass die Hilfe nicht seinen qualitativ hohen Ansprüchen entspricht, deshalb macht er alles selbst. Der nächste schämt sich, weil er nicht will, dass ein Helfer in seine Privatsphäre eindringt und dieser mitbekommt, dass bei ihm nicht alles Gold ist, was glänzt. Dabei bewirkt doch das Sichhelfenlassen so viel Positives. Es stärkt die Gemeinschaft, fördert Freundschaften, macht viel mehr Spaß und spart Zeit, Kraft und oft auch Geld.
Auch wenn wir Menschen es oft nicht wahr haben wollen, wir sind auf die Hilfe Gottes in unserem Leben angewiesen. Deshalb hat Er uns einen Helfer, Seinen Heiligen Geist geschickt. Schon die Jünger Jesu durften dessen Kraft zu Pfingsten vor reichlich zweitausend Jahren auf eindrucksvoller Weise erfahren. Dieser Helfer hat bis heute nichts von seiner Kraft verloren. Der Heilige Geist ist das Transportmittel der Liebe Gottes zu uns Menschen. Wenn du Ihn um Hilfe bittest, wirft Gott ein Förderband an, legt ein Hilfspaket darauf, dass dich gerade in dem Moment erreicht, wenn du es brauchst. Dieses Paket ist keine Billigware aus Fernost, sondern eine vollkommene Gabe vom Geber aller guten Gaben. Eine Ware, die die Stiftung Warentest mit dem Prädikat – vorzüglich – bewerten müßte. Wenn du diese , geistreiche ‚Hilfe in Anspruch nimmst, brauchst du kein schlechtes Gewissen haben. Im Gegenteil, sie fördert die Gemeinschaft mit deinem Himmlischen Vater und zeigt Seine Freundschaft und Liebe zu dir.
Wer dagegen die Hilfe Gottes als Mogelpackung, Ihn als Lügner bezeichnet, Ihn verspottet, der betrübt den Heiligen Geist und hat, laut Bibel, mit ernsten Konsequenzen zu rechnen, die bis in die Ewigkeit hinein reichen.
Man müsste schon schön dumm sein, um die göttlichen Geschenke der Hoffnung nicht anzunehmen. Ein Geschenk, gerade von Gott, kostet nichts, außer ein Dank in die Kasse des VERTRAUENs.

~ Jürgen Meyer