Impuls, Freitag 07. Mai

Bis zur Hochzeit ist alles wieder gut

Ihr Lieben, bis zur Hochzeit ist alles wieder gut sagt man Kindern, wenn sie sich weh getan haben. Für ein junges Paar, das gerade heiraten möchte und nicht darf, klingt dieser Satz wie eine Provokation. Viele junge Leute haben sich schon im letzten Jahr auf ihre Hochzeit gefreut, mussten sie aber wegen den Coronamaßnahmen verschieben und wissen auch nicht, ob sie den schönsten Tag ihres Lebens in diesem Jahr mit ihren Gästen feiern können. Dabei ist es doch so erfreulich, dass junge Frauen und Männer wieder vermehrt vor Gott und der Welt – ja – zueinander sagen wollen. Das bedeutet doch, dass wieder gesunde Familien entstehen und gesunde Familien sind die Voraussetzung für einen gesunden Staat. Für diese Erkenntnis muss man nicht unbedingt studiert haben. Aber, wer die Augen offen hält, merkt, dass die guten Ordnungen Gottes immer mehr ausgehebelt und durchkreuzt werden sollen. Den Menschen wird eingeredet, dass die traditionelle Familie out und Schnee von gestern sei. Den Bruch von guten göttlichen Ordnungen bezeichnet man dann auch noch als Freiheit. Es ist schon mehr als traurig, wenn ein Kind seine Eltern fragt, warum es keine Halbgeschwister hat, wie die meisten aus seiner Klasse. Alle, die gerade betroffen sind, dass sie gerade nicht heiraten dürfen, möchte ich ermutigen. Haltet aus. Lasst euch nicht niederziehen. Auch wenn euch der Beginn eurer Ehe vermiest werden, euch die Freude geraubt werden soll, seid getrost. Wenn ihr schon jetzt Jesus als Dritten im Bunde habt, wird es eine besonders gesegnete Ehe werden. Gott ist ein Belohner. Gerade ihr und eure zukünftigen Familien seid so wichtig für unser Land.
Außerdem ist der Schnee von gestern das Wasser von morgen.

~ Jürgen Meyer