Impuls, Freitag 01. Januar

Im Lichte betrachtet
Ihr Lieben, das Licht spielt in unserer Welt eine wesentliche Rolle. Ohne Sonne, Mond und Gestirne wäre ein Leben auf dieser Erde nicht möglich. Es ist kein Zufall, dass Gott am Anfang der Schöpfung das Licht geschaffen hat. In 1. Mose 1,3 steht :
Und Gott sprach – es werde Licht und es ward Licht.
Könnt ihr euch Weihnachten ohne Kerzen, Herrnhuter Stern und ohne Schwibbögen vorstellen? Wir haben noch einen Christbaum mit echten Wachskerzen und es ist so beruhigend ihn zu betrachten. Ohne Beleuchter, ohne Scheinwerfer wäre eine Bühnenshow nicht möglich. Beim Fotografieren kommt es auf die richtige Einstellung zum Licht an, sonst gibt es keine scharfen Bilder. Erst im Licht kann man das Strahlen in den Augen der Kinder sehen. Als die Hirten auf dem Felde vor Bethlehem ihre Schafe hüteten, umstrahlte sie ein helles Licht, als die Schar der Engel erschien. Ein heller Stern zeigte den Weisen den Weg zum Stall. Mit Jesus ist das wahre Licht in unsere finstere Welt gekommen. Er ist das Licht der Welt.
Der teufel will uns hinters Licht führen, in den Schatten, weg von Gott. Er baut seine Scheinwerfer auf, um uns vor Gott anzuklagen, um Ihm unsere Schwächen und unser Versagen vor Augen zu halten. Um uns in sein finsteres Reich zu ziehen. Der Widersacher blendet uns mit seinem kalten künstlichen Neonlicht und will uns mit seinen auffälligen, blinkenden Reklamelichtern vom Vater des Lichts fernhalten. Ich möchte dich ermutigen. Wenn du gerade in einer Phase bist, wo du denkst, das dein Lebenslicht total runtergedimmt ist.
Gott spricht gerade jetzt zu dir – den glimmenden Docht werde ich nicht auslöschen und das geknickte Rohr nicht abbrechen. Er möchte alles in deinem Leben wieder ins rechte Licht rücken. Ich hoffe und bete, dass gerade in dieser düsteren Zeit, noch vielen ein Licht aufgeht und sie Gott, die Sonne der Gerechtigkeit, erkennen. Es wird der Tag kommen, wo sich Sonne und Mond verfinstern werden und Gott selbst das Licht sein wird, ein Licht, wo es keine Schatten, kein Leid, keine Schmerzen, kein Geschrei und keinen Tod mehr geben wird. Das steht in Seinem Wort, das hat Er uns versprochen.

~ Jürgen Meyer