Impuls, Montag 30. November

Planmäßig
Ihr Lieben, was wäre wenn, ist ei eine Frage, die normalerweise überflüssig ist, denn es ist ja bekannt – wenn der Hund nicht seine Notdurft verrichtet hätte, wäre der Hase nicht entkommen. Und doch würde mich schon einmal interessieren, was wäre, wenn ich in einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent geboren wäre? Oder ein paar hundert Jahre vor unserer Zeit? Was wäre, wenn ich einen anderen Ehepartner geheiratet hätte? Wie wäre mein Leben dann verlaufen und wie würden meine Kinder dann aussehen? Und was, wenn ich Lehrer geworden wäre,was ja eigentlich mein Wunsch war, hätte mich das glücklich gemacht?
Fragen, auf die ich keine Antwort bekommen werde und auch nicht bekommen muss, denn es ist nun einmal so wie es ist. Und das ist gut so. Das Schicksal, die Vorsehung oder der Zufall haben es so gewollt. Oder war es doch Gottes Plan?
Manchmal denke ich, was wäre, wenn Jesus nicht freiwillig den Soldaten des Hohen Rates entgegengekommen wäre, um sich abführen zu lassen. Was, wenn Er nicht unter Pontius Pilatus gelitten hätte, gekreuzigt, gestorben und wieder auferstanden wäre? Was wäre, wenn Er nicht zu Pfingsten Seinen Stellvertreter, den Tröster, den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit und der Erkenntnis geschickt hätte? Ja was wäre, wenn Gott nicht Seinen Sohn gesandt hätte, um Schuld der ganzen Welt zu bezahlen, um für mich und dich den Weg zu ewigen Herrlichkeit frei zu machen?
Unvorstellbar, katastrophal und folgenreich bis in alle Ewigkeit. Aber nun ist es so, wie es ist und das ist nicht nur gut so, sondern einmalig und unbezahlbar. Es war Sein Plan. Gott sei Dank

~ Jürgen Meyer