Impuls, Mittwoch 28. Oktober

Ihr Lieben, große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Ich weiß, dass ist nicht nur bei großen Ereignissen so. Wir haben das in den letzten 35 Jahren bei ungefähr 300 in Haus, Hof und Garten gefeierten Festen immer wieder erlebt. Jede Feier musste gut geplant und vorbereitet werden. Stühle und Tische gestellt, Essen gekocht, Getränke bereitgestellt werden u. s. w. Also die vorausgeworfenen Schatten von Ereignissen haben immer mit Einsatz von Kraft, Zeit und Geld zu tun. Dabei ist der Zusammenhalt der Beteiligten eine Grundvoraussetzung, aber immer mit Vorfreude auf eine Feier, die eine gesegnete ist, bei der sich alle Gäste wohlfühlen, sie sich willkommen und geliebt wissen. Bei der es an nichts mangelt. Aus dieser Sichtweise kann eigentlich so manches betrachtet werden.
Z. B. wenn ein Bürgermeister das Band für eine erneuerte Straße durchschneidet und sie für den Verkehr wieder freigibt. Die vorausgegangenen Schatten waren Umleitungen, Zeitverlust, Stress, Genervtsein, aber immer mit dem Wissen, die Straße wird bald fertig und besser als vorher sein. Oder es wird ein neuer Flughafen gebaut……. Ich weiß, dass war kein gutes Beispiel.
Wie ist das eigentlich mit diesem großen globalen Schatten, der sich gegenwärtig über unsere Erde gelegt hat und scheinbar immer dunkler wird? Ist das vielleicht ein Schatten, der ein großes Ereignis ankündigt? Ein Ereignis, so wie es noch nie dagewesen ist?
Als Christ, der an das Wort Gottes glaubt, weiß ich, dass Jesus am Ende der Zeit mit Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird. Wann das sein wird, weiß nur Gott allein. Wenn die jetzige Zeit, die Zeit der vorausgeworfenen Schatten ist, dann sollten wir sie nutzen, um uns vorzubereiten, Einsatz an Kraft, Zeit und Geld zu zeigen, zusammenzuhalten, auch wenn sich die Schatten in Hass und Verfolgung ausdrücken. Aber immer mit der Vorfreude und Gewissheit, dass das Beste noch kommt. Der Platz, wo es uns an nichts mehr mangelt.
Übrigens, wenn das große Ereignis stattfindet, sind die Schatten schnell vergessen.

~ Jürgen Meyer