Impuls, Do 21. Mai

Ihr Lieben, man sieht sie am späten Nachmittag bei ruhigen Sommerwetter am Horizont langsam dahinschweben. Die Heißluftballons. Majestätisch gleiten sie durch die Luft und sie scheinen sich kaum zu bewegen. Ich hatte leider noch nicht das Vergnügen, aber es muss schon beeindruckend sein, hoch oben auf die immer kleiner werdende Erde zu blicken. Die Ballons lassen sich vom Wind treiben und sind nie schneller oder langsamer als er. Sie können aber erst abheben, wenn die nötige Menge an Gas hineingeblasen wurde.
Für mich ein schönes Bild für das Wirken des Heiligen Geistes. Je mehr ich mich von Ihm füllen lasse, desto mehr weitet Er mir den Blick für die Dinge, die ich selbst nicht einordnen kann. Je höher ich fliege, umso mehr bekomme ich die göttliche Perspektive. Um echte Antworten auf die Fragen in dieser besonderen Zeit zu bekommen, muss ich mir nicht jeden Kommentar ansehen, sondern ich brauche eine Berührung mit dem Heiligen Geist. Den Geist der Unterscheidung von Wahrheit und Lüge, zwischen Gut und Böse, zwischen richtig und falsch. Der Heilige Geist kommt direkt von Gott. Wenn wir uns von Ihm treiben lassen, wie der Ballon vom Wind, dann geht es immer in die richtige Richtung. Das Erste und Wichtigste, dass wir morgens tun können ist, uns unter den Segen Gottes zu stellen und um seinen Heiligen Geist zu bitten. Ohne Gas bleibt der Ballon am Boden. Ohne den Geist Gottes scharren wir wie Hühner im Garten mit dem Blick nach unten, aber mit Ihm erheben wir uns wie ein Adler und sehen die Welt aus der himmlischen Perspektive. Mit dem Heiligen Geist kann ich jeden Morgen vollgetankt starten und abends sicher landen. Wenn du wieder einmal einen Ballon am Himmel siehst, dann lass dich an den Heiligen Geist erinnern und bete, dass Er dich immer wieder füllt.

~ Jürgen Meyer