Impuls, Donnerstag 17. Dezember

Schwer verliebt
Ihr Lieben, mein Interesse für das weibliche Geschlecht wurde schon im zarten Alter von 6 Jahren geweckt. SIE war auch Vorschulkind und spielte mit mir in der gleichen Gruppe im Kindergarten. Ich sah sie also täglich. Durch ihre Gegenwart wurde etwas in mir geweckt, das man in der Fruchtweinherstellung „Stürmische Gärung“ nennt. Mit meiner Zuneigung zu ihr schoß ich etwas über das Ziel hinaus, sodass mir meine Erzieherin dezent erklären musste, dass man einem Mädchen nicht unter den Rock schaut. Diesen klugen Ratschlag habe ich bis heute befolgt. Ein weiterer glücklicher Umstand war, dass unsere Häuser nur dreihundert Meter Luftlinie voneinander entfernt standen. Ich konnte von meinem Bett aus das Fenster ihres Zimmers sehen. Ich begab mich nicht eher zur Ruhe, bis nicht das Licht ihres Zimmers verloschen war. Um meine Zuneigung und Freundschaft zu meiner Herzallerliebsten auch meinen Geschwistern zu zeigen, nannte ich zu allen passenden und unpassenden Gelegenheiten, mal laut mal leiser, ihren Namen. Sie sollten unbedingt den Grund meines Aufenthaltes auf Wolke 7 erfahren. Ich habe mich zu ihr bekannt. Immer, wenn ich an sie dachte und ihren Namen aussprach, ging es mir gut und mein kleines Herz freute sich.

Seit ich Christ bin, ist Jesus die größte Liebe meines Lebens. ER wohnt keine dreihundert Meter weit weg, sondern in mir, wenn ich es zulasse. ER schaut mir nicht sonst irgendwo hin, sondern sieht in mein Herz. Ich gehöre zu Seiner Braut und ER ist der Bräutigam. Jesus hat den teuersten Brautpreis bezahlt und die Kosten für die porentiefe Reinigung unseres Brautkleides übernommen. Sobald ich den Namen JESUS rufe, geht es mir besser. Mein Innerstes kommt zur Ruhe. Hoffnung und Freude erfüllen mich. Diese Freude wird dann zu meiner Stärke.
Ich möchte euch und mich ermutigen, rufen wir, gerade in dieser Zeit, den Namen JESUS zu allen passenden und unpassenden Zeiten aus und bekennen wir IHN damit. Dadurch bekommen wir Frieden in dieser von Angst geprägten Situation.
ER hat uns zuerst geliebt und uns versprochen, bei uns zu bleiben, immer und überall, und nicht bis das der Tod uns scheidet, sondern uns vereint.

~ Jürgen Meyer