Impuls, Dienstag 17. November

1,2,3 erlöst
Ihr Lieben, das Versteckenspielen ist wohl eines der beliebtesten Spiele der Kinder, das sich schon über Generationen erhalten hat. Ich weiß noch, wie es damals war. Am Ausgangspunkt musste der Suchende mit geschlossenen Augen bis zu einer ausgemachten Zahl zählen. In dieser Zeit stoben die anderen auseinander, versteckten sich und verhielten sich mucksmäuschenstill. Sie wollten ja nicht entdeckt werden. Dann machte sich der Sucher auf den Weg. Er beobachtete seine Umgebung mit wachen Augen und reagierte sofort, wenn er eine Person entdeckte und rief laut – 1,2,3 z. B. Jürgen angebrannt. Wer nicht gleich gefunden wurde, nutzte eine günstige Gelegenheit, rannte so schnell er konnte zu der verwaisten Basis zurück und jubelte, in dem er mit seiner Hand an die Wand schlug – erlöst, erlöst. Damals konnte ich mit, angebrannt und erlöst nichts anfangen.
Es ist ja interessant, dass die Menschheitsgeschichte mit einem Versteckspiel begann. Mensch, wo bist du – fragte Gott Adam nachdem dieser sich versteckt hatte, weil er ungehorsam war. (1.Mos. 3, 1-19)
Als sich Adam und Eva zu erkennen gaben, wurden sie des Feldes verwiesen und aus dem Paradies geworfen (angebrannt). Seit dem war das Leben ein Kampf.
Gott hat aber seit über zweitausend Jahren eine neue Basis geschaffen, das Kreuz von Golgatha. Der Ort, an dem Jesus für die Menschheit litt und starb. Unser himmlischer Vater sucht und findet bis heute Menschen, die das glauben, dass Jesus für sie gestorben ist, um ihnen dann mitzuteilen –
erlöst, erlöst.
So lange sich die Erde dreht, werden Kinder Verstecken spielen. Vielleicht um einen Vorgeschmack zu bekommen, was es heißt
angebrannt oder erlöst, verloren oder gerettet zu sein. Bis Jesus wiederkommt wird auch unser Vater im Himmel nicht müde werden, Seinen Menschen das Angebot der Erlösung zu machen. Versteck dich nicht! Lass dich finden!

~ Jürgen Meyer