Impuls, Montag 16. November

Hallo ihr Lieben, kennst du das? Du sitzt am Frühstückstisch, es duftet nach Kaffee, die frischen, noch warmen Brötchen lachen dich an. Dann willst du eins aufschneiden, aber das Messer ist so stumpf, dass es mehr ein Aufreißen als ein Aufschneiden ist. Ärgerlich. Oder du willst eine Schraube mit dem Akkuschrauber in der Wand versenken, aber der Bit ist so abgenutzt, dass selbst die größte Anstrengung nichts nützt, um sie zu drehen. Frustrierend. Es ist einfach so. Ordentliches Werkzeug ist die halbe Miete. Als vor Kurzem einem benachbartem Handwerker sein Kleintransporter gestohlen wurde, sagte er – es tat sehr weh, dass das Fahrzeug weg war, aber am meisten schmerzt mich der Verlust meines guten Werkzeuges.
Sobald du Christ bist, bist du ein Arbeiter im Weinberg Gottes, ein Mitarbeiter an Seinem Reich. Das wichtigste Werkzeug, das du dafür brauchst, ist die Bibel. Sie ist schärfer als jedes Brötchenmesser, ja schärfer als ein zweischneidiges Schwert. Das sollst und musst du anwenden, wenn du nicht hilflos dastehen willst, wenn du gefordert wirst. Es ist deine Waffe, wenn der Feind sich vor dir aufbaut, in welcher Form auch immer. Ohne das Wort Gottes bist hilflos, für den teufel harmlos und für Gott so gut wie nutzlos. ES STEHT GESCHRIEBEN – so hat Jesus den satan in der Wüste vertrieben. Ich möchte dich ermutigen, geh nicht zu einer anderen Person, die mit dem Werkzeug Gottes umgehen kann, um dir Rat zu holen, sondern nimm das, was bei dir zu Hause unbenutzt rumliegt und lerne es selbst zu gebrauchen. Das du keine Zeit hast, ist gerade jetzt keine gute Ausrede.

~ Jürgen Meyer