Impuls, Dienstag 15. Dezember

Jesus über alles
Ihr Lieben, warum fällt es mir so schwer, voller Hingabe unsere Nationalhymne zu singen? Warum kenne ich den Text dieser einen Strophe immer noch nicht auf Anhieb?
Vielleicht hängt es mit seiner Geschichte zusammen. 1922 offiziell als,, Lied der Deutschen ” zur Nationalhymne, wurde sie ab 1933 von den Nationalsozialisten für ihre Politik mißbraucht. Sie wurde sozusagen durch die braune Brühe gezogen und die Flecken gehen bis heute nicht wieder raus. Seit 1991 ist die dritte Strophe die Nationalhymne des Vereinten Deutschlands, wobei die ersten beiden nicht verboten sind, was mich zutiefst erschüttert hat. Meiner Meinung nach ist es Hohe Zeit der schönen Melodie einen neuen Text zu verpassen. Wie wäre es damit?
Jesus, Jesus über alles,
über alles in der Welt. Deutsches Volk, wenn du nicht umkehrst, wie zu Staub dein Stolz zerfällt.

Jesus, Jesus über alles,
dir allein gebührt die Ehr, schenke es, dass jeder Mensch sich, wieder sich zu Dir bekehr.

Einigkeit und Recht und Freiheit, diese sollten sein das Glück,
doch die konnten es nicht richten,
Deutschland komm zu Gott zurück.

Glaube, Liebe, Hoffnung sind es, die dem Leben geben Sinn.
Willst du wahren Frieden haben, dann gib dich dem Retter hin.

Auferstanden von den Toten, ist uns Jesus zugewandt, lasst uns Ihm die Ehre geben, jetzt bis hin zum Vaterland.

Nichts kann uns von Jesus trennen, weder Pest noch Cholera,
auch wenn wir Ihn oft nicht spüren, Er ist immer für uns da.

Er, Er lebt und kommt bald wieder, wie Er es versprochen hat.
Lasst uns Ihm die Ehre geben, und dann wendet sich das Blatt.

~ Jürgen Meyer