Impuls, Montag 13. Juli

Ihr Lieben, wenn ein Ehepaar ein Kind bekommt, dann hat es Gott auf frischer Tat ertappt. Es ist eben immer wieder ein Wunder. Im Normalfall kümmern sie sich aufopferungsvoll um das Kleine und tun alles, damit es ihrem Sprössling gut geht. Dazu gehört natürlich auch das Windelwechseln. Bei unseren fünf Kindern hat das meistens meine Frau erledigt, aber ab und zu durfte, oder musste ich auch ran. Meistens klappte es ganz gut, aber manchmal kam ich an meine Grenzen. Dann, wenn die nicht ganz dichten DDR – Stoffwindeln den Inhalt noch vor dem Öffnen preisgaben und der Geruch zeigte, das die Verdauung unseres Sonnenscheins sehr gut funktionierte. Mit reichlich Öl und Puder habe ich es dann doch hinbekommen mein Kind frisch zu, verpacken’. Warum ist es Eltern so wichtig, dass es ihrem Kind gut geht und sie alles tun, damit es ihm an nichts fehlt und es bestens versorgt ist? Natürlich, weil sie es lieben. Es ist ja ihr Fleisch und Blut.
Ich habe mich oft gefragt, warum hat Gott sich das angetan, Seinen einzigen Sohn, Jesus Christus, zu uns auf die Erde zu schicken, um die Schuld der Welt zu tragen und sich für uns an Kreuz nageln zu lassen, obwohl Er doch nur Gutes getan hat? Er hat Kranke geheilt, böse Geister ausgetrieben, sogar Tote auferweckt. Er predigte in Vollmacht vom Reich Gottes. Warum?
Er hat doch mit uns Menschen nichts als Ärger. Was wir hier auf diesen Planeten veranstalten stinkt oft bis zum Himmel. Es gibt nur einen Grund. Gott liebt uns, seine Geschöpfe, seine Kinder, die seine DNA in sich tragen. Deshalb hat ER sein Bestes geopfert. Durch diese Rettungstat hat Er uns sauber gemacht, gereinigt von allem Schmutz, aller Sünde, aller Schuld. Gott möchte nichts anderes, als das wir das im Glauben annehmen und umkehren zu Ihm und in die Arme unseres liebenden Vaters zu laufen. Wer diese unverdiente Gnade, diese grenzenlose Liebe ablehnt, dem ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr zu helfen. Eine größere Liebe, als die, wenn einer sein Leben für seinen Nächsten opfert, gibt es nicht. Mehr geht nicht!

~ Jürgen Meyer