Impuls, Mittwoch 11. November

Ihr Lieben, in unserem hochzivilisierten deutschen Vaterland haben sich Sitten und Gebräuche breitgemacht, die den Hund samt seiner Hütte grauen. Da wird die Sonnenwende gefeiert, als gebe es kein morgen mehr. Christi Himmelfahrt wird zum Männertag vergewaltigt. Über den Buß-und Bettag wird sich lustig gemacht und er als Bus – und Bett-tag verlacht. Zum Reformationstag werden die ausgehöhlten Kürbisse vor die Tür gestellt, unsere Kinder als Hexen und Gespenster verkleidet und zum Betteln in die Häuser geschickt. Hochintelligente junge Männer müssen sich zum Junggesellenabschied als Ganzkörperkondom zum Affen machen und feiern ab, als wäre die Ehe die größte Strafe der Welt. Jeder erdenkliche Anlass wird genommen, um unserer Feierwut Nahrung zu geben.
Seid Corona ist nun Schluß mit lustig. Zeit zum Nachdenken!
Versteht mich nicht falsch. Gott ist kein Spielverderber. Jesus hat auch gern gefeiert. Aber was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Lebe ich um zu feiern, oder feiere ich, weil ich den Sinn des Lebens gefunden habe? Wenn du sagst, lass uns heute feiern, denn morgen sind wir tot und nach mir die Sinnflut, dann muss ich dich enttäuschen, denn laut Bibel fängt das wahre Leben nach dem Tod erst richtig an. Wenn du über diese Schwelle gehst gibt es Süßes oder Saures und das wird nicht durch ein paar Cent oder Süßigkeiten unter der Haustür entschieden, sondern mit einem klaren Bekenntnis für oder gegen Jesus. Und wenn du diese Zeilen gelesen hast, kannst du nie mehr sagen, ich habe es nicht gewusst. Ich ermutigte dich, entscheide dich für Ihn und lass dich feiern.

~ Jürgen Meyer