Impuls, Do 11. Juni

Ihr Lieben, die wohl bekannteste Geschichte in der Bibel, die auch alle Nichtchristen kennen, ist die von David und Goliath. Der Kleine siegt gegen den Großen, der Schwache gegen den Starken. David rief dem übermächtigen Goliath zu – du kommst mit deinen starken Muskeln, mit deinen Waffen und mit deiner überheblichen Siegesgewißheit, aber ich komme im Namen des Herrn der Heerscharen, des Gottes Israels, den du verspottest. Der Ausgang ist bekannt. David trifft mit einem Kieselstein die ungeschützte Stelle am Kopf des Riesen und dieser bricht wie ein
nasser Sack zusammen.
Das Urvertrauen des Hirtenjungen in Gottes Gegenwart und Kraft ist beeindruckend und bewundernswert, hatte doch die ganze israelische Armee vor diesem Hühnen gezittert, aber ohne die Treffsicherheit mit seiner Steinschleuder wäre Goliath nicht zu Boden gegangen. Beides gehört zusammen. Das Vertrauen in Gott, dem wir gehören und der gut eingeübte Umgang mit den Waffen, die uns zur Verfügung stehen. In Epheser 6 können wir in die Waffenkammer Gottes schauen. Mit diesen Waffen sollen wir trainieren, um den Feind nicht hilflos gegenüber zu stehen. In Kap. 13 steht – darum nehmt die volle Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen, alles gut durchführen und als Sieger das Feld behalten könnt. Der Gürtel der Wahrheit, der Panzer der Gerechtigkeit, die Schuhe, der Bereitschaft das Evangelium des Friedens weiter zu geben, den Schild des Glaubens, den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das Wort Gottes, also fünf Waffen zur Verteidigung und eine zum Angriff. Wo und wer ist eigentlich unser Feind? Man sieht ihn nicht. In Vers 12 steht – Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächten und Gewalten der Finsternis.
Alles was uns Angst machen will, was uns Tod und Sterben vor Augen hält und was Jesus als unseren Retter und Heiland ablehnt, ist unser Feind. Wenn du zu Jesus gehörst, kannst du garantiert mit seinen Attacken rechnen. Leider zittern auch viele gläubige Menschen vor dem unsichtbaren angstverbreitenden Goliath dieser Zeit. Schützen wir uns mit der Waffenrüstung Gottes – Mundschutz reicht nicht – und schleudern wir die machtvollen Worte Gottes dem Feind an den Kopf. Jedes Wort Gottes, das in Vollmacht im Namen Gottes ausgesprochen wird, ist wie ein Stromschlag für den teufel, das ihn zusammensacken lässt. Ich ermutige euch, lest die Bibel und proklamiert Sein Wort. Es ist so wichtig und wertvoll, gerade in dieser Zeit.

~ Jürgen Meyer