Impuls, Mi 10. Juni

Ihr Lieben, es zeugt von großem Vertrauen, wenn dein Nachbar oder einer deiner Verwandten, dir den Haus – oder Wohnungsschlüssel überlassen, um in der Zeit seiner Abwesenheit nach dem Rechten zu sehen, zu lüften und die Blumen zu gießen. Du bist zwar in dieser Zeit nicht gleich der Hausbesitzer, aber du trägst sozusagen die Verantwortung für das Eigentum des Besitzers. Du fühlst dich irgendwie auserwählt und geehrt. Was für ein Vorrecht, was für eine Ehre. Natürlich wirst du alles tun, um das dir entgegengebrachte Vertrauen nicht zu enttäuschen.
In Matth. 16 fragt Jesus seine Jünger, was die Menschen und sie meinten, wer ER sei. Da antwortete Simon Petrus – Du bist der Messias, der Sohn Gottes, des Lebendigen. Da antwortete Jesus – Wohl dir Simon, Jonas Sohn, denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater in den Himmeln. Vers 19 – Ich will dir die Schlüssel der Königsherrschaft der Himmel geben. Was du auf Erden binden wirst, soll auch in den Himmeln gebunden sein und was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein.
Für mich bedeutet das, wenn ich Jesus als den Sohn Gottes, des Lebendigen annehme, bin ich Sein Jünger, wie Petrus und bekomme die Schlüssel zu seinem Haus (Jesus House) ausgehändigt. Ich bin sozusagen nicht der Hausbesitzer, sondern der Verwalter, der Türsteher. Bis Jesus, der Eigentümer, wiederkommt, trage ich mit die Verantwortung, wer das Haus betreten darf. Wenn wir die befreiende Gnade Gottes verkündigen und Jesus nachfolgen, haben wir die Autorität jedem die Tür zum Vater aufzuschließen, der sie im Glauben annimmt. Wir sollen keine grimmigen und finsteren Bodyguards, sondern fröhlich einladende Botschafter des Besitzers Jesus Christus sein. Enttäuschen wir das Vertrauen, das uns Jesus entgegenbringt nicht, sondern lasst die Frohe Botschaft weitertragen, bis unser Besitzer wiederkommt. Was für ein Vorrecht und was für eine Ehre.
Danke Jesus

~ Jürgen Meyer