Impuls, Do 03. September

Ihr Lieben, die Flinte ins Korn werfen bedeutet, aufzugeben, nicht bis zum Ende durchzuhalten, keine Kraft und Motivation zu haben. Diese Redewendung stammt von Soldaten, vor allem Söldnern, die in einem aussichtslosem Kampf lieber kapitulierten und wortwörtlich die Waffe wegwarfen. Sie warfen ihre Flinte ins Feld, anstatt im Kampf ihr Leben zu lassen, denn sie kämpften nur für Geld und waren nicht unbedingt von der Sache ansich überzeugt.
Ich habe den Eindruck, dass gerade in der jetzigen Zeit viele Menschen, aber auch Gemeinden, in der Gefahr stehen, die Flinte ins Korn zu werfen. Vieles, was das Gemeindeleben ausgemacht hat, ist stark eingeschränkt oder ganz zum Erliegen gekommen. Die Menschen sind total verunsichert und ziehen sich lieber ängstlich zurück. Die ständigen Negativnachrichten zehren an den Nerven und machen mürbe.
Lohnt sich das alles noch? Wo ist Gott in dieser Situation?
Ich möchte dir Mut machen. Unser himmlischer Vater ist der Herr der Geschichte und alles muss über seinen Schreibtisch. Nichts passiert, ohne Seine Zustimmung. Er liebt Seine Geschöpfe und freut sich über die, die Ihm vertrauen. Er sagt – werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat. (Hebr. 10, 35)
Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott gerade etwas Neues schafft und dass Er dafür Leute gebrauchen will, die den Kopf nicht hängen lassen, sondern auf Ihn schauen und mit Ihm vorwärts gehen.
In Jesaja 43, 19 steht – Siehe ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr ‘s denn nicht? Auf diese Verheißung stelle ich mich. Wir sollen den guten Kampf bis zum Ende kämpfen, ermutigt uns Paulus. Bis wir den Siegeskranz erhalten. Also wirf die Flinte nicht ins Korn. Und wenn du sie schon ins Korn geworfen hast, dann hole sie wieder raus. Es lohnt sich. Fürchtet euch nicht, ruft uns Jesus jeden Tag zu. Ich bin bei euch, bis an der Welt Ende.

~ Jürgen Meyer