Impuls, Montag 02. November

Ihr Lieben, alles hat seine Zeit. Diesen Satz schreibt man König Salomo zu (Sprüche 1).
Der Faktor Zeit spielt in unserem Leben eine zentrale Rolle. Alles was wir tun oder lassen, geschieht in einem zeitlichen Rahmen. Die wohl sorgenfreiste Zeit ist die Baby- und Kinderzeit. Bei der Schulzeit gehen die Meinungen auseinander. Die Teenagerzeit ist die Zeit, wo die Eltern am schwierigsten sind. Durch die Lehrzeit muss man durch, wenn man etwas erreichen will. Die längste Zeit ist die Arbeitszeit. Hier gibt es die Teilzeit oder die Vollzeit. In dieser Zeit befinden sich Ferien – und Urlaubszeit, Hochzeit und Freizeit und wer gern Fußball spielt eine erste und eine zweite Halbzeit. Täglich nimmt man mindestens drei Mahlzeiten ein, mit den entsprechenden Zeiten auf dem,, Stillen Örtchen ”. Nach einer Krankheit oder Überlastung brauche ich eine Aus-oder Schonzeit. Im Leben allgemein gibt es Gute und Schlechte Zeiten.
Ich bin jetzt in einem Alter, wo man sagt – Kinder wie die Zeit vergeht. Aber im Rückblick auf mein bisheriges Leben, kann ich sagen, die Zeit, die ich mit oder für Gott verbracht habe, war die schönste Zeit. Sie war nie eine vertane Zeit.
Ob es die Stille Zeit, Zeit im Gebet, im Hauskreis, beim Lobpreis oder im Gottesdienst war, es war immer eine gesegnete Zeit. Der wichtigste Zeitpunkt in meinem Leben war der, als mich mit allem, was ich bin und habe, Jesus anvertraut habe. Seitdem habe ich keine Angst mehr vor meiner persönlichen Endzeit. Ich weiß, wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich hinübergehen in die zeitlose Ewigkeit zu meinem Herrn und Heiland, dem ich hier schon zu Lebzeiten vertraut habe.

~ Jürgen Meyer