Impuls, Do 02. Juli

Ihr Lieben, bestimmt hast du das auch schon erlebt. Da kommt eine Person auf dich zu und sagt – ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich. Welche willst du zuerst hören? Eigentlich will ich beide nicht hören, weil ich weiß, am Ende bleibt immer ein fader Geschmack, eine bittere Süße oder eine süße Bitterkeit. Es ist egal, was du zuerst hörst, es kommt nicht zu einer vollkommenen Freude.
Ich könnte mir vorstellen, dass Gott zu uns, Seinen Geschöpfen, sagt – ICH habe eine gute und eine schlechte Botschaft für euch. Zuerst die für euch anscheinend schlechte. Alles, was bei euch bisher vordergründig war, wonach ihr euer Leben ausgerichtet habt, alles, was ihr in eurem Herzen zu eurem Gott gemacht habt, habe ICH euch erst einmal entzogen. Das, was euch wichtiger war als ICH, wonach ihr in eurem Leben zuerst getrachtet habt, habe ich euch erst einmal weggenommen. ICH weiß, das tut sehr weh und ihr wisst nicht, wie es weitergehen wird.
Jetzt kommt Meine GUTE NACHRICHT.
2. Chronik 7, 13-14
Wenn Ich den Himmel verschließe, sodass kein Regen mehr fällt, wenn ich Heuschrecken sende, das Land abzufressen, oder wenn ich die Pest unter mein Volk schicke und mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, sich dann demütigt und betet an und sucht mein Angesicht und bekehrt sich von seinem bösen Tun, so will ich sie vom Himmel her erhören und ihnen ihre Sünden vergeben, ja, ihrem Land Rettung verschaffen.
Ich glaube, Gott hat diese Situation zugelassen, damit wir aufwachen und umkehren zu IHM.
Ein früherer DDR – Staatsmann hat einmal gesagt – Vor Jahren standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter. Vor diesem letzten verhängnisvollen Schritt will uns Gott bewahren, damit wir nicht in den Abgrund stürzen. ER hat die Voraussetzungen zu einer Umkehr geschaffen. Durch Jesus hat ER die Pläne des teufels durch-Kreuzt. Jetzt liegt es an uns, wie wir darauf reagieren. Ich möchte uns ermutigen. Lasst uns zurück zu der Wurzel gehen, zu Gott unserem VATER. Mit IHM wird am Ende alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende.

~ Jürgen Meyer