Impuls, Dienstag 01. Dezember

Luft nach oben
Ihr Lieben, wir befinden uns zur Zeit in einem großen Tauziehen zweier Supermächte. Der Macht der Finsternis und der Macht Gottes. Und scheinbar bewegt sich das Seil immer schneller nach unten, so wird es uns jedenfalls von allen Seiten vermittelt. Wenn du schon einmal bei einem Tauziehen mitgemacht hast, dann weiß du, es kommt nicht nur auf Kraft und Ausdauer und ein gleichmäßig ziehendes Team an, sondern auf einen festen Stand. Solltest du es noch nicht wissen, du kannst dieses Tauziehen mit beeinflussen, in dem du gerade jetzt deinen Standpunkt zeigst! Wir sind mit verantwortlich, dass sich das Tau wieder in die andere Richtung, nach oben, bewegt. Ich glaube, es war nicht zufällig, daß Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern in einem Obergemach feierte, das Jerusalem auf einem hohen Berg gebaut wurde, Jesus jeden Morgen auf einen Berg zum Beten war und Er vor seinen Freunden auf einer Wolke in den Himmel entrückt wurde. Gott ist der Höchste, das Ziel und nach oben ist immer die richtige Richtung. Leider geht es nach unten immer schneller, als nach oben, denn gesündigt ist schneller und leichter, als auf dem schmalen Weg nach oben zu bleiben. Das hängt mit der Erdanziehungskraft zusammen. Die Erde zieht uns immer noch zu sehr an.
Deshalb brauchen wir eine Kletterausrüstung mit Karabinerhaken, das Wort Gottes, an das wir uns absichern und einklinken können. Und eine Steighilfe, den Heiligen Geist, der uns genug Sauerstoff zum Atmen gibt, damit wir am Gipfel auch ankommen.
Wir sind das Licht der Welt und sollen es nicht unter einen Scheffel stellen. Es soll weithin sichtbar sein. So wie Leuchttürme dafür sorgen, dass Schiffe nicht auf ein Riff laufen. Sei mutig und hilf mit, dass die Menschen um dich herum nicht Schiffbruch erleiden.
Also Kopf hoch, wir haben es doch in der Fahrschule gelernt.
Kupplung treten, Gang einlegen, Handbremse langsam lösen, Schleifpunkt ermitteln und dann los.
Berganfahrt

~ Jürgen Meyer