Impuls, Donnerstag 30. Dezember

Die berühmten drei Worte

Ihr Lieben, ein Star in der Volksmusikszene, der schon gefühlte 100 Jahre auf der Bühne steht, sang vor vielen Jahren das Lied – Die berühmten drei Worte, ich liebe dich. Dieser Evergreen ist heute noch ein Ohrwurm bei der älteren Generation. Ich liebe dich, sind wohl die schönsten drei Worte, die ein Mensch dem anderen sagen kann. Dabei ist das Aussprechen dieser Worte leichter, als das Umsetzen. Echte Liebe ist eine völlige Hingabe. Sie verzehrt sich und in ihr ist kein Platz für Egoismus. Sie versucht dem anderen an Leib, Geist und Seele wohl zu tun. Sie will die, oder den Geliebten glücklich machen. Diese Liebe gipfelt darin, wenn jemand sein Leben für den einsetzt, den er liebt.
Als 1991 unser Sohn in unseren Armen starb, hätte ich gern mein Leben für ihn gegeben, weil ich ihn so sehr liebte.
In Joh. 3,16 steht :
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass ER seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Diese vollkommene Liebe Gottes zu uns Menschen unterstreichen drei Worte, die Jesus am Kreuz von Golgatha, kurz vor seinem Tod gerufen hat. Es sind die drei Worte, die so entscheidend für uns, unser Leben hier und für die Ewigkeit sind.
ES IST VOLLBRACHT
Diese Worte beinhalten
Rettung, Vergebung, Heilung, Wiederherstellung, Frieden, Freude, eine herrliche Zukunft.
Diese drei Worte hallen seid 2000 Jahren durch das Universum und sie rufen bis heute die Menschen zur Umkehr. Sie gelten dir und mir. Wenn uns das kalt lässt, wenn wir diese vollkommene Liebe Gottes nicht dankbar erwidern, dann sind wir wirklich nicht mehr zu retten.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Mittwoch 29. Dezember

Unterernährt trotz Übergewicht?

Ihr Lieben, du kannst 90 Kilo oder mehr auf die Waage bringen und doch unterernährt sein. Und zwar im Vertrauen und Glauben auf Gott,also im Geist. So wie deine Gesundheit von einer ausgewogenen und vitaminreichen Ernährung, Sonne, Sauerstoff und Bewegung abhängig ist, gilt das auch im übertragenen Sinn für deinen Geist. Unser Land befindet sich zur Zeit in einer geistigen Hungersnot. In einer Zeit ohne Hunger nach Gott und Seinem übernatürlichen Eingreifen. Viele Christen haben so gut wie keine geistigen Abwehrkräfte. Die gegenwärtige Situation hat ihnen die Beine weggezogen und sie sind nicht mehr in der Lage allein wieder aufzustehen. Der Grund ist die Vernachlässigung der geistigen Gesundheit. Das angebotene Fastfood dieser Welt ist eben schwer verdaulich. Wir brauchen die göttliche Vollwertkost.
Die Israeliten mußten täglich das Manna in der Wüste sammeln, um zu überleben. Wenn wir die kommenden Zeiten überstehen wollen, dann brauchen wir unbedingt die ständige Verbindung mit Jesus, dem Brot des Lebens, der uns das lebendige Wasser gibt. Ein Appetitshappen am Sonntag reicht nicht aus. Wir müssen uns täglich von der Sonne der Gerechtigkeit bescheinen lassen. Wir brauchen jeden Tag den Sauerstoff des Heiligen Geistes und die Bewegung die Gute Nachricht weiterzusagen. Es ist überlebenswichtig Gott regelmäßig im Gebet zu suchen, Ihn in Dank, Lob und Preis zu ehren. Es ist ein Muss Sein Wort regelmäßig zu lesen und Gemeinschaft mit Jesus, dem Vitamin C unseres Glaubens, zu haben. Im Glauben kannst du nie zu dick werden. Ein zuviel für Jesus gibt es nicht.
Ich bete, dass wir wieder einen Hunger nach Jesus bekommen, der unsere geistigen Abwehrkräfte wieder erneuern und stärken will. Das unsere Freude am Herrn gerade jetzt sichtbar wird und Sein Licht durch uns, in dieser finsteren Zeit, leuchtet. Er ist der Herr und Er regiert.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Dienstag 28. Dezember

Dein Wille geschehe

Ihr Lieben, Gott hat ohne uns das Universum und unsere Erde geschaffen. Er wird sie auch ohne uns zur Vollendung bringen. Er fragt uns nicht : Wann passt es euch denn, dass ich meinen Sohn Jesus zu euch zurucksende? Wann seid ihr soweit? Oder wollt ihr es überhaupt? Jesus kommt unverhofft, wie ein Dieb in der Nacht, sagt die Schrift. Dabei kommt es Ihm nicht auf unseren Gesundheits – sondern auf unseren Glaubenszustand an. Die Bibel sagt auch, was die Anzeichen für Seine Wiederkunft sind. Zuallererst die Rückkehr der Juden, seines auserwählten Volkes, nach Israel,die im vollem Gang ist. Ein weiteres Zeichen ist das Erkalten der Liebe unter den Menschen.
Unser vereintes Deutschland ist wieder ein geteiltes Deutschland. Wir haben wieder Mauern aufgebaut, Gräben gezogen, Grenzzäune errichtet und Wachtürme aufgestellt. Zwar nicht sichtbar, aber in den Köpfen. Unfrieden bis Hass wohin man schaut. Diese erneute Trennung ist noch grausamer, entsetzlicher und unerträglicher als die erste. Sie zerstört einfach alles. Die Familien, die Beziehungen zu den Nachbarn, den Arbeitskollegen, alles zwischenmenschliche Leben, ja sogar unsere Gemeinden. Und das tut so weh. Ist das wirklich Gottes Wille? Auf jeden Fall sind es angekündigte Zeichen vor seiner Rückkehr. Vorausgesagte Wehen, wie man nachlesen kann. Ob wir das hören wollen, oder nicht, ob es uns passt, oder nicht, ob wir es glauben oder nicht, ob wir darüber spotten, oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle. So wie Jesu Geburt, Sein Leiden, Sterben und Seine Auferstehung angekündigt wurde und eingetroffen ist, so wird auch Sein zweites Kommen stattfinden. Und darauf weist die Bibel dreimal mehr hin, als auf Sein erstes Erscheinen.
Unsere Aufgabe als Christen ist es bis dahin, nicht vor Angst zu vergehen und die Hände in den Schoß legen, sondern sie zum Gebet falten. Nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern unsere Häupter zu erheben, weil sich unsere Erlösung naht. Beim Anzünden einer Kerze den zu loben und zu preisen, der uns 1989 zuallererst die deutsche Einheit ermöglicht hat. Gott fordert uns gerade jetzt auf : vergebt einander, so wie ich euch vergeben habe . Liebt einander, so wie ich euch liebe. Schaut nicht auf das, was euch trennt, sondern auf mich, der euch verbindet. Wenn ihr mich liebt, und euren Nächsten wie euch selbst, dann habt ihr das ganze Gesetz erfüllt, sagt Er. Nicht mehr und nicht weniger erwartet Er von uns.
Ich bete, dass sich das Wort aus Jesaja 43,19 bald erfüllt.
Siehe, ich mache alles neu, jetzt sproßt es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Das ist unsere Hoffnung. Dafür sollten wir beten und handeln.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Montag 27. Dezember

Pfusch oder Qualität

Ihr Lieben, zu DDR-Zeiten war es gang und gäbe, dass Handwerker im Baugewerbe ihren kargen Lohn beim privaten Häuslebauer merklich aufbesserten. Das nannte man Pfuschen gehen. Dabei wurden sie meistens gut versorgt und ein paar gute Bierchen dazu waren ein Muss. So konnte es schon mal vorkommen, dass die eine oder andere Mauer nicht ganz im Lot stand. Daher wahrscheinlich der Ausdruck Pfuschen.
Ein Kurpfuscher ist eine Person, die ohne medizinische Ausbildung und behördliche Genehmigung Kranke behandelt, oder noch schlimmer, einer ganzen Ärzteschaft vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen hat.
Im 2. Weltkrieg pfuschten Kriegsgefangene in Rüstungsfabriken bei der Arbeit, damit Bomben und Granaten an der Front nicht explodierten. Dieses,, Pfuschen “ konnte für sie lebensgefährlich sein, wenn es entdeckt wurde.
Das Gott kein Pfuscher ist, kann man an Seiner genialen Schöpfung sehen. Was ER getan hat, tut und noch tun wird, ist an Qualität, Einfallsreichtum und Kreativität nicht zu toppen. Leider sehen das nicht alle Menschen so. Sie erfinden alle möglichen Theorien um die Welt zu erklären. Indem sie auch noch bewusst gegen göttliche Ordnungen und Gebote verstoßen und sie außer Kraft setzen wollen, reizen sie IHN zum Zorn. Sie Pfuschen sozusagen in Gottes Pläne und Ansichten hinein. Das kann und wird nicht gut gehen. Wer die Bibel aufmerksam liest, wird wissen, es kommt der Tag, an dem Jesus wiederkommen und die Menschen zur Rechenschaft ziehen wird. Dann wird ER den Gottlosen mächtig ins Handwerk pfuschen. Und das wird nicht lustig sein. Gott läßt sich nicht spotten!
Darum, ihr Lieben, vertraut auf Gott. ER ist der Herr der Geschichte. Wer IHM vertraut, verpfuscht sich nicht die herrliche Ewigkeit bei IHM.
Einmal werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. (Matthäus 19, 29 – 30)

~ Jürgen Meyer

Impuls, Sonntag 26. Dezember

Vorfreude, schönste Freude

Ihr Lieben, am 21.10. sind meine Frau und ich wieder glückliche Großeltern geworden. Mich hat beeindruckt, wieviele Monate vorher alles, was für die Versorgung und Pflege des Babys notwendig ist, schon bereit stand. Man spürte schon lange vorher im ganzen Haus, wie sehr sich unsere Tochter und ihr Mann auf ihren Nachwuchs freuten. Sie liebten das Kind, obwohl es noch nicht sichtbar war.
Vorfreude, schönste Freude.
Vor dem ersten Advent putzen wir alle unsere Wohnungen, holen Lichterketten, Schwibbögen und die Herrnhuter Sterne hervor und bringen sie zum Leuchten. Wir freuen uns auf Weihnachten und den Heiligen Abend um, bewusst oder unbewusst, die Geburt Christi zu feiern. Besonders für die Kinder ist diese Zeit die schönste im Jahr.
Vorfreude, schönste Freude.
Ihr Lieben, das größte Ereignis der Weltgeschichte steht noch aus. Das zweite Kommen Christi, wie es in der Bibel angekündigt wird. Die Hochzeit des Lammes (Jesus) mit seiner Braut (die Gemeinde) ist noch in Vorbereitung.Dieses Ereignis steht übrigens dreimal mehr in der Bibel, als Sein erstes Kommen. Das Beste kommt noch. Vorfreude, schönste Freude?
Können wir es als Braut kaum noch erwarten, dass der Bräutigam kommt? Ich kann es selbst unter Christen nicht erkennen. Lieben wir Jesus wirklich, auch wenn Er noch nicht sichtbar ist? Wenn nicht, dann stimmt etwas in unserer Beziehung zu Ihm nicht.Dann gibt es es noch so manches, was wir hier auf dieser Erde mehr lieben als Ihn. Was denkt der Bräutigam, wenn ihn seine Braut nicht erwartet und über alles liebt?
Liebe kann man nicht erzwingen, sie ist auch kein Gefühl, sondern eine Entscheidung.
Wenn du dich echt für Jesus entscheidest, Ihn zur Nr. 1 in deinem Leben machst, wird dich eine Freude und ein Frieden erfüllen, den dir niemand sonst auf dieser Welt geben kann. Du wirst dein Lebenshaus putzen und in Erwartung leben.
Vorfreude, schönste Freude.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Samstag 25. Dezember

Alles Gute

Ihr Lieben, wenn du zu einem Kindergeburtstag gehst, merkt das Geburtstagskind schon an der Art und Weise wie du gratulierst, ob du hauptsächlich wegen ihm gekommen bist, oder ob schön essen, trinken, mit den Eltern quatschen und abfeiern willst. Konzentrierst du dich jedoch gleich und hauptsächlich auf die kleine Person, wird sie dir ihr kleines Herz öffnen und dir ihre Geschenke und Spielsachen zeigen. Wenn du das Kind von Anfang an ernst nimmst, baut sich zwischen euch ein Vertrauensverhältnis auf, das mit der Zeit immer größer wird, je älter das Kind wird. Ihr profitiert beide davon.
Wir feiern auch dieses Jahr wieder zu Weihnachten Kindergeburtstag. Den Geburtstag von Jesus, dem Kind in der Krippe. Jesus weiß genau, ob wir Ihn wirklich als den angekündigten Messias, dem Retter der Welt feiern, oder ob wir hauptsächlich eine Vorfreude auf Glühwein, Gänsebraten, Kaffee und Stollen haben. Wenn uns Jesus, das Geburtstagskind, nicht so wichtig ist, wie den Hirten und den drei Königen aus dem Morgenland, die Ihn gesucht, gefunden und angebetet haben, wird Er uns auch nicht die Geschenke zeigen können, die Er für uns bereit hält. Die Geschenke der Rettung, der Vergebung, der Freude, des Friedens und des wahren Lebens. Wäre es nicht schön, wenn wir gerade in diesem Jahr, alles, was uns vom Geburtskind ablenken will, bewusst weglassen und uns beim Feiern auf Ihn konzentrieren? Wir profitieren hundertprozentig davon.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Sonntag 05. Dezember

Ungebetene Gäste

Ihr Lieben, ich kenne keine Person, die so zäh und ausdauernd, so belastbar, einsatzbereit, mutig und dabei immer fröhlich ist, wie meine Frau. Aber bei einer Sache bekommt sie immer Panik. Mäuse. Vor ein paar Tagen kam sie ganz entsetzt mit einer angeknabberten Tafel Schokolade aus unserem Vorratszimmer. Ich glaube, wir haben Mäuse in unserer Wohnung, rief sie ganz aufgeregt. Nachdem ich den Tatort nach Spuren abgesucht hatte, stand es fest, wir hatten einen ungebetenen Gast im Haus. Von Stund an berührte meine Frau nicht einmal die Türklinke des,, Gästezimmers “. Sie bat mich inständig, möglichst zeitnah dieses Ungeheuer zu finden, ihm die Rote Karte zu zeigen und auf Lebenszeit des Platzes zu verweisen. Es wäre auch nötig, den nichtgenehmigten Eingang zu ermitteln und zu verschließen. Schon der Gedanke – eine Maus im Haus – ließ sie erschaudern. Als guter Ehemann habe ich diesen Auftrag natürlich sofort mit einem gewissen Aufwand, und hoffentlich erfolgreich ausgeführt.
Bei dieser Episode mußte ich an die kleinen Füchse im Weinberg denken, die im Hohelied Salomo im Kapitel 2 Vers 15 beschrieben sind. Im vorderen Orient kam es immer wieder vor, dass sich kleine Füchse (ähnlich der Schakale) in die Weinberge schlichen und dann großen Schaden anrichteten. Sie vernichteten dabei nicht nur die Blüten und Blätter, sondern gruben sogar die Wurzeln der Pflanzen aus. Oft war dann die ganze Arbeit umsonst und die Weinbauern konnten nichts ernten. Darum wurden Wachen aufgestellt oder dichte Zäune errichtet, so dass kein Fuchs eindringen konnte.
Kleine Füchse können auch in unser Leben eindringen. Wenn wir sie nicht rechtzeitig bemerken und vertreiben, können sie verheerende Schäden anrichten. Oft sind es die scheinbar kleinen Sünden, die scheinbar nicht der Rede wert sind, aber wenn sie nicht ernst genommen und vertrieben werden, nisten sie sich bei uns ein und nagen uns allmählich kaputt mit oft schlimmen Folgen.
Vor nicht allzulanger Zeit hat das eine Megakirche in den USA erfahren müssen. Ihr Leiter hat die kleinen Füchse in seinem Leben nicht vertrieben, deshalb wurde sein Leben und fast die ganze Gemeinde zerstört.
Also laßt uns wachsam sein, Ausschau nach ungebetenen Gästen halten und sie, wenn sie schon da sind, vertreiben. Ein regelmäßiger Rundgang und ein eventuelles Schließen der Löcher ist nicht nur zu empfehlen, sondern unbedingt erforderlich.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Samstag 04. Dezember

Nur über meine Leiche

Ihr Lieben, ich war noch nie der große Held. Schon als Kind zog ich mich ängstlich zurück, wenn es ernst wurde. Ich hatte selten eine eigene Meinung und ging möglichst jeder Konfrontation aus dem
Weg. Deshalb zogen mich Filme oder Geschichten magisch an, wenn in ihnen Helden vorkamen, die für das Gute kämpften, Rächer der Armen waren oder die Welt retteten. Wenn diese Helden dann den Bösen gegenüberstanden fiel oft der Satz : Nur über meine Leiche. Sie wollten sich lieber töten lassen, als nicht ihren Auftrag zu erfüllen oder Menschen im Stich zu lassen.
Ein Held ist für mich nicht unbedingt ein Mensch, der nonstop mit einem Heißluftballon um die Erde fliegt oder eine Weltumsegelung macht, sondern einer, der für seine Überzeugung, seine Berufung oder seinen Glauben sogar sein Leben lassen würde. Ein Mensch, wie der Pestpfarrer von Annaberg, der zu sterbenden pestkranken Menschen ging, um ihnen in den letzten Stunden beizustehen, ohne dabei an seine eigene Gesundheit zu denken. Oder eine Frau, wie Mutter Teresa, die voller Liebe unter Leprakranken in Indien diente. Zur Zeit gibt es Millionen Helden, von denen wir nie etwas erfahren werden. Frauen und Männer, die ihren Glauben an Jesus Christus nicht verleugnen, auch wenn es sie das Leben kostet. Sie erdulden alles, weil sie dem größten Helden aller Zeiten nachfolgen. Dem Helden, der unschuldig und freiwillig sein Leben gab, damit wir gerettet werden. Er bezahlte unsere Schuld, damit wir ewiges Leben bei Gott dem Vater haben.
In Joh. 14, 6 steht :
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, KEINER kommt zum Vater außer durch mich.
Mit anderen Worten :
Nur über meine Leiche. Dabei ist die Leiche Jesu im Grab nicht mehr gefunden worden, weil Er auferstanden ist und lebt.
Ich sehne mich auch heute noch nicht ein Held zu werden, aber mit Jesus an meiner Seite, der uns versprochen hat bei uns zu sein, bis ans Ende der Welt, werde ich durch alle Höhen und Tiefen gehen. Dessen bin ich mir gewiss.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Freitag 03. Dezember

Gnade vor Recht

Ihr Lieben, der Erwerb des Führerscheins unserer ältesten Tochter war für sie ein besonderes und eindrückliches Erlebnis. Sie hatte die theoretische Prüfung bestanden und saß nun mit ihrem Fahrlehrer und dem Prüfer im Auto und trat die entscheidende Fahrt an. Alles lief prima und sie freute sich, dass alles so gut geklappt hatte. Als Abschluß der Fahrprüfung sollte sie noch auf einem Parkplatz rückwärts zwischen zwei Autos einparken. Da passierte es. Hätte ihr Fahrlehrer nicht eingegriffen, ware es zu einer Kollision mit einem der parkenden Fahrzeuge gekommen. Das war ’s, nicht bestanden, dachte sie und stieg frustriert, enttäuscht und den Tränen nahe aus dem Fahrschulauto. Sie wartete nun auf das – Nicht bestanden – des Prüfers. Doch wie staunte sie, als sie aus seinem Munde die drei Worte – Gnade vor Recht – hörte. Herzlichen Glückwunsch zum Führerschein. Das konnte doch nicht wahr sein. Jetzt kamen die Freudentränen und eine große Dankbarkeit.
Wenn du dein Leben Jesus anvertraust, wenn du den Retter der Welt, dessen Geburt wir jedes Jahr zu Weihnachten feiern, gibst. Wenn du das Glaubensbekenntnis aus vollem Herzen sprechen kannst, dann steht über deinem Leben – Gnade vor Recht.
Egal was vorher war, welche Schuld du auf dich geladen hast, wie groß der Mist war, den du gemacht hast. Gnade vor Recht.
Gnade vor Recht habe auch ich erfahren, Gott sei Dank, und die Freude und Dankbarkeit hält bis heute an.
Die Güte des Herrn ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende. ( Klagelieder 3,22)

~ Jürgen Meyer

Impuls, Donnerstag 02. Dezember

Gut geschützt ist halb gewonnen

Ihr Lieben, nicht schon wieder! Um Heu und Stroh für unsere Kaninchen zu holen, muß ich auf den Scheunenboden steigen. Die Balkenhöhe beträgt dort 1.60 Meter. Ich bin 1.80 Meter groß. Ihr ahnt bestimmt, was jetzt kommt. Na klar, wieder habe ich mir eine schöne Platzwunde am Kopf zugezogen und weil ich nicht mit zu üppigen Haupthaar gesegnet bin, ist sie für jedermann mindestens vierzehn Tage sichtbar. Dabei wollte ich mich doch dieses Mal wirklich in acht nehmen. Ich habe mir jetzt vorgenommen, immer meinen Radhelm aufzusetzen, wenn ich auf den Heuboden steige, auch wenn das bescheuert aussieht.
Ihr Lieben, wie oft rennen wir uns in unserem (Glaubens) – leben gegen Balken, fallen in Gruben oder tappen in Fallen, die der Feind uns aufgestellt hat. Wie oft entstehen dadurch Verletzungen, die nicht nur uns selbst weh tun. Eigentlich wissen wir doch, wo diese Hindernisse stehen, weil wir schon oft drüber gestürzt sind. Aber wieder mal sind wir unvorsichtig und ungeschützt gewesen.
Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächten und Gewalten, mit Herrschern der Finsternis und mit den Geistern der Bosheit. So steht es im Brief des Paulus im Epheserbrief. Darum empfiehlt er der Gemeinde in Ephesus und auch uns, die volle Waffenrüstung Gottes anzulegen, um als Sieger das Feld zu verlassen. Er schreibt : Steht darum zum Kampf bereit. Umgürtet eure Hüften mit WAHRHEIT, zieht an den Panzer der GERECHTIGKEIT, bindet eure Schuhe fest an eure Füße, bereit das EVANGELIUM weiter zu tragen, habt den Schild des GLAUBENS bei euch, mit dem ihr alle Feuerpfeile des Bösen unschädlich machen könnt und nehmt schließlich den Helm des HEILS und das Schwert des GEISTES, das Wort Gottes.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich weniger verletzlich bin, wenn ich schon früh am Morgen im Gebet diese Waffenrüstung Gottes anlege. Denn nicht nur in der Scheune ist gut geschützt schon halb gewonnen.

~ Jürgen Meyer