Borstendorfer Kirchenchor

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder…

Unter diesem Motto sind wir nun wieder unterwegs. Wir, das sind der Borstendorfer Kirchenchor und ich.

Mein Name ist Dorit Steeger, seit einigen Wochen bin ich die neue Chorleiterin. Mein Vorgänger Johannes Eisner ging in den wohlverdienten Ruhestand.

Ich wohne in Freiberg, bin verheiratet und wir haben drei erwachsene Kinder und zwei Enkeltöchter. In meiner beruflichen Tätigkeit beschäftige ich mich mit der Betreuung von Senioren in einem Freiberger Pflegeheim. Auch dort darf meine musikalische Begabung zum Einsatz kommen, denn meine Hobbys sind Singen und Musizieren. Ich spiele Violoncello, Gitarre und Klavier, habe eine musikpädagogische Ausbildung und eine Chorleiterschulung absolviert. So kam es, dass ich bereits in jungen Jahren mit der Leitung von Jugendchören beauftragt wurde und diese Aufgabe viele Jahre mit Leidenschaft und Freude ausgeübt habe.

Im Zentrum meiner ehrenamtlichen Tätigkeit steht dabei mein Glaube.
So ist mir auch auf wunderbare Weise und Gottes Fügung die Leitung des Borstendorfer Kirchenchores anvertraut worden.

Wir sind dankbar, seit einigen Wochen wieder Chorproben ausrichten zu dürfen, nachdem es viele Monate leider nicht möglich war.

Und deshalb: Uns gibt es noch! Besser: Es gibt uns wieder, mit neuem Elan, neuem Schwung, neuen Ideen und vielleicht auch neuen und anderen Liedern.

Jeden Dienstag treffen wir uns 20.00 Uhr im Borstendorfer Pfarrhaus, um gemeinsam zu singen. Aber auch der persönliche Austausch, besinnliche Stunden und gemeinsames Feiern dürfen nicht fehlen. Ein gutes Gleichgewicht zwischen Musizieren und gelebter Gemeinschaft sind dabei für uns alle sehr wichtig.

Wer uns und mich näher kennenlernen möchte, der sei herzlich eingeladen zum Mitmachen. Dafür sind keine Grund- oder Notenkenntnisse erforderlich, nur die Freude am Singen.

Ich freue mich auf alle Begegnungen, sei es in Gottesdiensten, zu Feiern und Veranstaltungen im Ort oder auch bei persönlichen Begegnungen.

Ihre Dorit Steeger

Ü65-Treff ab September 2021

Herzliche Einladung zum Ü65er-Treff (Seniorenkreis) in Schellenberg

Die jüngere Vergangenheit hat uns einiges abverlangt. Es gab Einschränkungen, Belastungen, Verzicht und nicht zuletzt gesundheitliche Probleme oder schmerzliches Abschied nehmen in Familie und Freundeskreis.

Auch in unserer Kirchgemeinde war diese Situation zu erleben.

Nun soll ab September ein Kreis wieder belebt werden – mit Gottes Hilfe und so es die regionalen Bestimmungen gestatten. Vielleicht haben Sie die Gemeinschaft von Gemeinde – Geschwistern über die vielen Monate vermisst oder das Alleinsein ist Ihnen spürbar geworden oder Sie möchten einfach mal etwas Neues erfahren.

Der Ü65er-Treff möchte Ihnen monatlich ein Angebot in unserer Kirchgemeinde präsentieren. Vom Inhalt her soll es einen geistlichen Denkanstoß sowie ein interessantes Thema geben, natürlich auch Gespräche und Unterhaltung am Kaffeetisch.

Ideen sind sehr willkommen. Für eine musikalische Bereicherung wären sicher alle Beteiligten dankbar.

Erster Termin: 22.09.2021, Beginn: 15.00 Uhr, (danach jeden 3. Mittwoch im Monat)
Ort: Gemeindesaal Pfarrhaus Schellenberg, Augustusburger Str. 24, (Tel.: 037291 20864)

Wer eine Fahrgelegenheit benötigt, kann sich gern im Pfarrhaus melden.

Viele Grüße, bis dahin

Gerhard Soltau, im Auftrag des Kirchenvorstandes.

SARS-CoV-2

An die Gemeinde

Mit den momentanen Erschütterungen umzugehen ist nicht einfach. Aber sie bergen die Chance in sich, unsere Lebensgrundlagen und unsere Lebensziele neu zu überdenken. Jesus selbst lädt uns ein bei IHM Schutz und Frieden zu finden. Wir können z.B. mit folgenden Worten beten:

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
Danke

Schon vor 3000 Jahren haben Menschen mit sehr großen Herausforderungen umgehen und fertig werden müssen. Der Schutz Gottes war für sie dabei ein entscheidender Rückhalt.

Hier Verse aus dem Psalm 91:

Unter Gottes Schutz

1 Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden.

2 Auch ich sage zum HERRN: »Du schenkst mir Zuflucht wie eine sichere Burg! Mein Gott, dir gehört mein ganzes Vertrauen!«

3 Er bewahrt dich vor versteckten Gefahren und hält jede tödliche Krankheit von dir fern.

4 Wie ein Vogel seine Flügel über die Jungen ausbreitet, so wird er auch dich stets behüten und dir nahe sein. Seine Treue umgibt dich wie ein starker Schild.

5 Du brauchst keine Angst zu haben vor den Gefahren der Nacht oder den heimtückischen Angriffen bei Tag.

6 Selbst wenn die Pest im Dunkeln zuschlägt und am hellen Tag das Fieber wütet, musst du dich doch nicht fürchten.

[...]

9 Du aber darfst sagen: »Beim HERRN bin ich geborgen!« Ja, bei Gott, dem Höchsten, hast du Heimat gefunden.

10 Darum wird dir nichts Böses zustoßen, kein Unglück wird dein Haus erreichen.

11 Denn Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen, wohin du auch gehst.

12 Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein stoßen!

13 Löwen werden dir nichts anhaben, auf Schlangen trittst du ohne Gefahr.

14 Gott sagt: »Er liebt mich von ganzem Herzen, darum will ich ihn retten. Ich werde ihn schützen, weil er mich kennt und ehrt.

15 Wenn er zu mir ruft, erhöre ich ihn. Wenn er keinen Ausweg mehr weiß, bin ich bei ihm. Ich will ihn befreien und zu Ehren bringen.

16 Ich lasse ihn meine Rettung erfahren und gebe ihm ein langes und erfülltes Leben!«

Brief für unsere Region

Liebe Schwestern und Brüder,

da sich die gegenwärtige Situation durch die Corona-Pandemie in den letzten Tagen, wenn nicht gar Stunden, immer weiter verschärft hat und mehrfach Rückfragen zum weiteren Handeln in den Kirchgemeinden bei der Durchführung von Gottesdiensten, Kreisen und Gruppen aufgetreten sind, möchte ich Ihnen hier eine Regelung vorschlagen, an die sich bitte alle halten mögen.

  1. Die Gottesdienste bleiben bis einschließlich Palmarum komplett abgesagt. Spätestens in der Woche vor Palmarum wird es unsererseits weitere Entscheidungen geben, soweit keine landeskirchlichen Anweisungen veröffentlicht werden.
  2. Für Gruppen und Kreise gilt, dass wir den Anweisungen staatlicher Stellen folgen. Hierbei gelten die Regelungen für Schulen und Kindertageseinrichtungen, d. h. dass Gruppen, Kreise und Proben entfallen bis auf weiteres.
  3. Die Kirchen sind für Gebet und Stille nach Möglichkeit offen zu halten, dies ist in der Gemeinde und im Ort zu kommunizieren. Jeweils am Sonntag sollte zur Gottesdienstzeit ein kurzes Andachtsangebot gemacht werden und die Glocken läuten. Des Weiteren sollen die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für seelsorgerliche Gespräche jederzeit ansprechbar sein.
  4. Über die uns zur Verfügung stehenden Kommunikationsmöglichkeiten sollte für die Gemeindeglieder ein Angebot für tägliche Bibellese und Gebet und die Ermutigung zum geistlichen Leben für die jeweilige Gemeinde erarbeitet werden.
  5. Die Kirchenmusiker bitte ich, Aufführungen, die mindestens den Monat Mai mit betreffen oder eine größere Vorbereitung durch Proben benötigen, in den Blick zu nehmen, damit rechtzeitige Umplanungen oder Absagen vorgenommen werden können.
  6. KV-Sitzungen und notwendige organisatorische Absprachen sollten in der jetzigen Zeit über E-Mail-Kontakt geregelt und notwendige Beschlüsse per Umlaufbeschluss gefasst werden.
  7. Für Bestattungen gelten die Regelungen, die durch öffentliche Behörden herausgegeben werden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Hinweisen vorerst gedient zu haben und bitte Sie, diese Informationen an Ihre Gruppen und Kreise weiterzugeben. Bitte verfolgen Sie auch die Veröffentlichungen auf der Homepage der Landeskirche, die ständig aktualisiert werden.

Bei allem was uns bewegt und was in den nächsten Tagen unsere Kräfte binden wird, vergessen wir nicht, an wen wir uns mit unseren Sorgen wenden dürfen. Wir sind und bleiben berufen, Gottes Segen weiterzutragen, gerade auch in schweren Zeiten. Denn:

„Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in großen Nöten, die uns getroffen haben.“ Ps.46,1

Ich bin für Sie jederzeit erreichbar über die Superintendentur, eine Weiterleitung bei Nichtbesetzung des Büros ist gewährleistet.

In herzlicher Verbundenheit
R. Findeisen
Superintendent

Sanierung der Außentreppe zum Eingang in die Ev.-Luth. Kirche Schellenberg

Im Herbst 2018 konnte dieses Bauvorhaben durchgeführt werden. Dazu war es nötig die alte Treppenanlage, einschließlich der Unterkonstruktion vollständig zu demontierten. Anschließend wurden nach entsprechender Vorbereitung eine neue Bodenplatte und die eigentliche Treppenanlage aus Postaer Sandstein aufgebaut.

Die Arbeiten wurden in hoher Qualität von der Fa. GHS Bau GmbH, Leubsdorf, OT Marbach ausgeführt. Die Gesamtkosten von ca. 10.500,00 € wurden zu 60 % durch das Entwicklungsprogramm LEADER gefördert.

Dadurch ist wieder eine sichere Begehbarkeit der Kirche gewährleistet und alle Besucher freuen sich sehr über diese neue Eingangstreppe. Für diese Förderung sind wir sehr dankbar.