SARS-CoV-2

An die Gemeinde

Mit den momentanen Erschütterungen umzugehen ist nicht einfach. Aber sie bergen die Chance in sich, unsere Lebensgrundlagen und unsere Lebensziele neu zu überdenken. Jesus selbst lädt uns ein bei IHM Schutz und Frieden zu finden. Wir können z.B. mit folgenden Worten beten:

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
Danke

Schon vor 3000 Jahren haben Menschen mit sehr großen Herausforderungen umgehen und fertig werden müssen. Der Schutz Gottes war für sie dabei ein entscheidender Rückhalt.

Hier Verse aus dem Psalm 91:

Unter Gottes Schutz

1 Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden.

2 Auch ich sage zum HERRN: »Du schenkst mir Zuflucht wie eine sichere Burg! Mein Gott, dir gehört mein ganzes Vertrauen!«

3 Er bewahrt dich vor versteckten Gefahren und hält jede tödliche Krankheit von dir fern.

4 Wie ein Vogel seine Flügel über die Jungen ausbreitet, so wird er auch dich stets behüten und dir nahe sein. Seine Treue umgibt dich wie ein starker Schild.

5 Du brauchst keine Angst zu haben vor den Gefahren der Nacht oder den heimtückischen Angriffen bei Tag.

6 Selbst wenn die Pest im Dunkeln zuschlägt und am hellen Tag das Fieber wütet, musst du dich doch nicht fürchten.

[...]

9 Du aber darfst sagen: »Beim HERRN bin ich geborgen!« Ja, bei Gott, dem Höchsten, hast du Heimat gefunden.

10 Darum wird dir nichts Böses zustoßen, kein Unglück wird dein Haus erreichen.

11 Denn Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen, wohin du auch gehst.

12 Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein stoßen!

13 Löwen werden dir nichts anhaben, auf Schlangen trittst du ohne Gefahr.

14 Gott sagt: »Er liebt mich von ganzem Herzen, darum will ich ihn retten. Ich werde ihn schützen, weil er mich kennt und ehrt.

15 Wenn er zu mir ruft, erhöre ich ihn. Wenn er keinen Ausweg mehr weiß, bin ich bei ihm. Ich will ihn befreien und zu Ehren bringen.

16 Ich lasse ihn meine Rettung erfahren und gebe ihm ein langes und erfülltes Leben!«

Brief für unsere Region

Liebe Schwestern und Brüder,

da sich die gegenwärtige Situation durch die Corona-Pandemie in den letzten Tagen, wenn nicht gar Stunden, immer weiter verschärft hat und mehrfach Rückfragen zum weiteren Handeln in den Kirchgemeinden bei der Durchführung von Gottesdiensten, Kreisen und Gruppen aufgetreten sind, möchte ich Ihnen hier eine Regelung vorschlagen, an die sich bitte alle halten mögen.

  1. Die Gottesdienste bleiben bis einschließlich Palmarum komplett abgesagt. Spätestens in der Woche vor Palmarum wird es unsererseits weitere Entscheidungen geben, soweit keine landeskirchlichen Anweisungen veröffentlicht werden.
  2. Für Gruppen und Kreise gilt, dass wir den Anweisungen staatlicher Stellen folgen. Hierbei gelten die Regelungen für Schulen und Kindertageseinrichtungen, d. h. dass Gruppen, Kreise und Proben entfallen bis auf weiteres.
  3. Die Kirchen sind für Gebet und Stille nach Möglichkeit offen zu halten, dies ist in der Gemeinde und im Ort zu kommunizieren. Jeweils am Sonntag sollte zur Gottesdienstzeit ein kurzes Andachtsangebot gemacht werden und die Glocken läuten. Des Weiteren sollen die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für seelsorgerliche Gespräche jederzeit ansprechbar sein.
  4. Über die uns zur Verfügung stehenden Kommunikationsmöglichkeiten sollte für die Gemeindeglieder ein Angebot für tägliche Bibellese und Gebet und die Ermutigung zum geistlichen Leben für die jeweilige Gemeinde erarbeitet werden.
  5. Die Kirchenmusiker bitte ich, Aufführungen, die mindestens den Monat Mai mit betreffen oder eine größere Vorbereitung durch Proben benötigen, in den Blick zu nehmen, damit rechtzeitige Umplanungen oder Absagen vorgenommen werden können.
  6. KV-Sitzungen und notwendige organisatorische Absprachen sollten in der jetzigen Zeit über E-Mail-Kontakt geregelt und notwendige Beschlüsse per Umlaufbeschluss gefasst werden.
  7. Für Bestattungen gelten die Regelungen, die durch öffentliche Behörden herausgegeben werden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Hinweisen vorerst gedient zu haben und bitte Sie, diese Informationen an Ihre Gruppen und Kreise weiterzugeben. Bitte verfolgen Sie auch die Veröffentlichungen auf der Homepage der Landeskirche, die ständig aktualisiert werden.

Bei allem was uns bewegt und was in den nächsten Tagen unsere Kräfte binden wird, vergessen wir nicht, an wen wir uns mit unseren Sorgen wenden dürfen. Wir sind und bleiben berufen, Gottes Segen weiterzutragen, gerade auch in schweren Zeiten. Denn:

„Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in großen Nöten, die uns getroffen haben.“ Ps.46,1

Ich bin für Sie jederzeit erreichbar über die Superintendentur, eine Weiterleitung bei Nichtbesetzung des Büros ist gewährleistet.

In herzlicher Verbundenheit
R. Findeisen
Superintendent

Januar 2020

Das einzige Beständige ist der Wandel, lehrt die Erfahrung. Manche mögen es, wenn’s immer mal was Neues gibt. Andere warten eher ab. Seit dem 01.01.2020 heißt unsere nunmehr vereinigte Kirchgemeinde “Ev.-Luth. Kirchgemeinde Borstendorf-Schellenberg-Leubsdorf“. Im neuen Logo umkreisen die drei Orte auf ihren Bahnen das Kreuz. Wir sind jetzt Schwesterkirchgemeinde der „Vereinigten Ev.-Luth. Kirchgemeinde Eppendorf“ und der „Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oederan“.

Bis zur Einführung des im September neu zu wählenden Kirchenvorstandes am 1. Advent 2020, werden die Kirchgemeinden noch vom bisherigen Kirchenvorstand geleitet.
Die Mitarbeiterinnen in der Verwaltung, die kirchenmusikalischen und gemeindepädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Pfarrerinnen und Pfarrer bleiben wie bisher für die einzelnen Orte zuständig. Mit dem neuen Jahr beginnt eine engere Zusammenarbeit der drei Kirchgemeinden. Ein Verbundausschuss wird die Angebote der einzelnen Kirchgemeinden in diesem größeren Zusammenhang aufeinander abstimmen. Für die kirchenamtliche Verwaltung und die Begleitung der Mitarbeiter wird mehr und mehr Pfarrer Roßner aus Oederan verantwortlich sein.
Dafür werden wir auch Dienste in den einzelnen Gemeindekreisen und in den Gottesdiensten in anderen Gemeinden übernehmen.
Über allem, was bleibt oder sich wandelt, wird im neuen Jahr die Losung stehen: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben.“ Es gibt einen Glauben, den „hat man nicht“.
Er kommt von höherer Stelle. Er hat eine andere Qualität, als ich ihn aus mir selbst hervorbringen könnte. Ich sehe darin eine Chance für jede und jeden, die sich mit Jesus in diesem Jahr neu auf den Weg machen möchten. Wer bittet, dem wird gegeben. Nämlich von dem, der gesagt hat: („Der HERR ist mein Hirte,) mir wird nichts mangeln.“

Sanierung der Außentreppe zum Eingang in die Ev.-Luth. Kirche Schellenberg

Im Herbst 2018 konnte dieses Bauvorhaben durchgeführt werden. Dazu war es nötig die alte Treppenanlage, einschließlich der Unterkonstruktion vollständig zu demontierten. Anschließend wurden nach entsprechender Vorbereitung eine neue Bodenplatte und die eigentliche Treppenanlage aus Postaer Sandstein aufgebaut.

Die Arbeiten wurden in hoher Qualität von der Fa. GHS Bau GmbH, Leubsdorf, OT Marbach ausgeführt. Die Gesamtkosten von ca. 10.500,00 € wurden zu 60 % durch das Entwicklungsprogramm LEADER gefördert.

Dadurch ist wieder eine sichere Begehbarkeit der Kirche gewährleistet und alle Besucher freuen sich sehr über diese neue Eingangstreppe. Für diese Förderung sind wir sehr dankbar.