Impuls, Samstag 05. September

Ihr Lieben, fast in allen Berufen sind, zumindest in Deutschland, Arbeitsschutzmittel oder – kleidung vorgeschrieben. Handschuhe, Schutzbrillen, Arbeitsschuhe mit Stahlkappen, Schutzhelme u.s.w. sind wichtig, um unsere Sicherheit und unsere Gesundheit zu gewährleisten bzw. zu erhalten. Kommt es zu einem Arbeitsunfall und wir haben den Arbeitsschutz vernachlässigt, dann schaden wir uns und vielleicht sogar andere und wir bekommen Ärger mit der Berufsgenossenschaft.
In Markus 9, 42 – 49 steht geschrieben, dass uns unsere Sinne (Augen) und unser Körper (Hände und Füße) zum Ärgernis werden, also zur Sünde verführen können. Und das hätte verheerende Folgen für die Ewigkeit. Der Schreiber bemerkt, dass es besser wäre, einarmig, lahm oder einäugig in den Himmel zu kommen, als gesund in die Hölle.
Das bedeutet für mich, wir müssen uns schützen, damit wir gut durchs Leben und ans Ziel kommen.
Gott sei Dank ist Jesus für uns ans Kreuz gegangen. Sein vergossenes Blut ist unser Schutz. Ich möchte dich ermutigen, verlasse nie deine Wohnung oder dein Haus, bevor du dich nicht unter Seinen Heiligen Blutschutz gestellt hast. Wenn du Familie hast, dann mach das auch mit ihr.
Und sollte es doch einmal zu einem,, Arbeitsunfall ” kommen, dann aber sofort zum Arzt. ER hilft dir sofort, wenn du Ihm deine Schuld bekennst. ER vergibt sie dir gern, denn er starb auch für dich.
Psalm 103, 3
ER vergibt dir alle deine Schuld und heilt alle deine Gebrechen.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Do 03. September

Ihr Lieben, die Flinte ins Korn werfen bedeutet, aufzugeben, nicht bis zum Ende durchzuhalten, keine Kraft und Motivation zu haben. Diese Redewendung stammt von Soldaten, vor allem Söldnern, die in einem aussichtslosem Kampf lieber kapitulierten und wortwörtlich die Waffe wegwarfen. Sie warfen ihre Flinte ins Feld, anstatt im Kampf ihr Leben zu lassen, denn sie kämpften nur für Geld und waren nicht unbedingt von der Sache ansich überzeugt.
Ich habe den Eindruck, dass gerade in der jetzigen Zeit viele Menschen, aber auch Gemeinden, in der Gefahr stehen, die Flinte ins Korn zu werfen. Vieles, was das Gemeindeleben ausgemacht hat, ist stark eingeschränkt oder ganz zum Erliegen gekommen. Die Menschen sind total verunsichert und ziehen sich lieber ängstlich zurück. Die ständigen Negativnachrichten zehren an den Nerven und machen mürbe.
Lohnt sich das alles noch? Wo ist Gott in dieser Situation?
Ich möchte dir Mut machen. Unser himmlischer Vater ist der Herr der Geschichte und alles muss über seinen Schreibtisch. Nichts passiert, ohne Seine Zustimmung. Er liebt Seine Geschöpfe und freut sich über die, die Ihm vertrauen. Er sagt – werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat. (Hebr. 10, 35)
Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott gerade etwas Neues schafft und dass Er dafür Leute gebrauchen will, die den Kopf nicht hängen lassen, sondern auf Ihn schauen und mit Ihm vorwärts gehen.
In Jesaja 43, 19 steht – Siehe ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr ‘s denn nicht? Auf diese Verheißung stelle ich mich. Wir sollen den guten Kampf bis zum Ende kämpfen, ermutigt uns Paulus. Bis wir den Siegeskranz erhalten. Also wirf die Flinte nicht ins Korn. Und wenn du sie schon ins Korn geworfen hast, dann hole sie wieder raus. Es lohnt sich. Fürchtet euch nicht, ruft uns Jesus jeden Tag zu. Ich bin bei euch, bis an der Welt Ende.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Fr 31. Juli

Ihr Lieben, seit einiger Zeit beschäftigt mich eine Bibelstelle, die in den ersten drei Evangelien vorkommt und die wahrscheinlich viele von euch kennen. Da fragt ein Schriftgelehrter Jesus, was das wichtigste Gebot im Gesetz ist. Jesus antwortete – Du sollst lieben, Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Dieses Doppelgebot der Liebe war für mich immer einleuchtend, bis ich bei den drei Worten – wie dich selbst – hängengeblieben bin. Ich soll meinen Nächsten wie mich selbst? Liebe ich mich eigentlich selbst? Bei mir ist da eigentlich sehr viel Luft nach oben. Das fängt bei meinem Aussehen an, geht bei den vielen nicht vorhandenen Fähigkeiten weiter und hört bei den schwachen Selbstwertgefühl auf. Mit meiner Selbstliebe ist es also nicht so weit her
Viel kann ich also nicht an meinen Nächsten weitergeben, dachte ich bis jetzt. Nun ist endlich der Groschen gefallen. Jesus fordert mich auf, mich erst einmal selbst zu lieben, nicht aus egoistischen Gründen, sondern, weil er mich, wie alles, was Er geschaffen hat, sehr gut gemacht hat. Alles, was mir als Mangel erscheint und mir zu schaffen macht, ist nur durch das Vergleichen mit anderen Menschen entstanden. Mein himmlischer Vater hat mich einzigartig und aus Seiner Liebe heraus geschaffen und wunderbar gemacht. Das soll ich im Glauben annehmen und diese Liebe erwidern. IHN, Gott lieben. Weil ich das nun begriffen habe, kann ich mich so annehmen wie ich bin und mich selbst lieben. Jetzt fällt es mir auch nicht mehr schwer, meinen Nächsten zu lieben, wie mich selbst.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Mo 20. Juli

Ihr Lieben, nach dem Spiel ist vor dem Spiel lautet eine alte Fußballweisheit. Das bedeutet, wenn wir heute auch ein Spiel verloren haben, ist das nicht so tragisch, wenn es nicht gerade das Pokalendspiel ist. Aber auch dann geht die Welt nicht unter. Nein, das nächste Spiel kommt bestimmt. Bei der Mannschaftssitzung geht’s auf Fehlersuche. Was können wir besser machen? Woran hat es gelegen? Und dann auf ein Neues. Neues Spiel, neues Glück.
Auch Gott ist ein Gott der Neuanfänge. ER ist nicht nachtragend, wenn du wieder einmal versagt, verloren hast. Bekenne dein Versagen, deine Schuld und bitte IHN um Vergebung. ER vergibt gern. In Luk. 9,62 steht – Wer die Hand an den Pflug legt und schaut zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.
Jesus ist für die Schuld der ganzen Welt ans Kreuz gegangen, also auch für die, die dir gerade zu schaffen macht. Ich ermutige dich. Geh zur Mannschaftssitzung – geh zu Gott und mach reinen Tisch und dann auf ein Neues,. Das Alte ist vergeben und vergessen. Sei fröhlich und unverzagt, denn heute ist der Tag des Heils und der Gnade, 2. Kor. 6,2. Ich glaube gerade heute will Gott mit dir Geschichte schreiben. Also auf geht’s. Frisch, fromm, fröhlich, frei. Sei gesegnet.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Mittwoch 15. Juli

Ihr Lieben, meine Frau und ich, wir lesen und beten fast täglich den Psalm 103, weil er so kraftvoll und ermutigend ist. Das heißt, wir lesen ihn von Vers 1-5 bis zu der Stelle, wo es heißt – der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler. In der Bruns-Bibel heißt es – Er sättigt dein Alter mit guten Gaben, erneuert deine Jugend wie das Gefieder des Adlers. Nun gehöre ich ja schon zur reiferen Jugend und meine Gelenke funktionierten auch schon einmal besser, aber mit erneuern ist hier wohl eher die geistige Erneuerung gemeint, obwohl ja bei Gott nichts unmöglich ist, wie es im Vers 3 heißt – Er vergibt dir alle deine Schuld und heilt alle deine Gebrechen.
Warum gerade der Adler? Der Adler ist in der Bibel ein Symbol für Schnelligkeit und Kraft. Er erneuert regelmäßig sein Gefieder, also er mausert sich in gewissen Abständen. Das ist notwendig, um seine Flugqualitäten nicht einzubüßen und seine Beute sicher jagen zu können. Sind die Federn alt, dann machen sie mehr Geräusche und die Tiere werden gewarnt und können sich in Sicherheit bringen.
Gott möchte, dass wir die Beziehung zu Ihm immer wieder erneuern und wir frisch bleiben im Glauben. Das bedeutet täglichen Kontakt zu Ihm, durch sein Wort und im Gebet und so weit das jetzt möglich ist, in der Gemeinschaft mit anderen Christen. Wird unser Glaube nicht regelmäßig erneuert, wirkt er abgestanden, unattraktiv und nicht mehr anziehend. Wir werden geistig träge und bewirken wenig. Er möchte, daß wir zu Männern und Frauen mausern, die ein gutes Werkzeug in Seiner Hand sind, frisch, lebendig und agil.
Übrigens das Adlerpaar bleibt sich ein Leben lang treu, wirft zur rechten Zeit seinen Nachwuchs aus dem Nest und fängt sie wieder auf, wenn die ersten Flugversuche fehlschlagen. Man kann von ihnen lernen, diesen Königen der Lüfte.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Dienstag 14. Juli

Ihr Lieben, alles im Leben hat seine Zeit steht bei Prediger 3 in der Bibel. Unser ganzes Leben wird von der Zeit bestimmt. Es gibt die Kinder – und Jugendzeit, die Lehrzeit, die Arbeits – Ferien – und Urlaubszeit. Es kann sein, du arbeitest gerade in Teilzeit oder bist in Elternzeit. Wir stellen sogar die Zeit um, von Sommer – auf Winterzeit oder umgekehrt. Wenn wir essen ist das die Brot-oder Mahlzeit. Dann gibt es auch noch die Freizeit. Wie fülle ich diese Zeit aus? Ich kenne Menschen, die sagen, mir fällt zu Hause die Decke auf den Kopf. Ich weiß nicht, wie ich die Zeit totschlagen soll. Das finde ich mehr als traurig. Ich habe bis Corona viel Zeit vor meinem TV- Gerät verbracht, dieser Zeitvernichtungsmaschine, wie mein Schwiegervater zu sagen pflegte. Gott hat es mir geschenkt, dass ich seitdem meinen Fernseher so gut wie nicht mehr angeschaltet habe. Kalter Entzug. Für mich ein absolutes Wunder. Diese freigewordene Zeit nutze ich jetzt für Gott zum Bibel lesen, Gebet und Andachten schreiben. Das klingt nicht sehr prickelnd, ist für mich aber eine absolute Freude. Jetzt verstehe ich auch den Satz – wir sollen die Zeit auskaufen, der in der Bibel steht. Wenn du Zeit mit Gott verbringst, ist das nie vertane Zeit. Diese Zeit wird für dich und deine Umwelt zum Segen werden.
Jesus hat versprochen wieder zu kommen, um seine Braut-Gemeinde in die zeitlose Ewigkeit zu Ihm zur Hoch-Zeit abzuholen. Wir brauchen dann keine Zeit mehr verschwenden, um zum Brautausstatter zu gehen, denn Er hat unsere Kleider schon vor langer Zeit durch Sein teurer vergossenes Blut, am Kreuz von Golgatha reingewaschen. Sie sind schneeweiß. Wenn du das glaubst und du Jesus dein Leben gegeben hast, dann bist du dabei. Wenn nicht, dann ermutige ich dich heute, vertraue dich Ihm an. Es ist hohe Zeit.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Montag 13. Juli

Ihr Lieben, wenn ein Ehepaar ein Kind bekommt, dann hat es Gott auf frischer Tat ertappt. Es ist eben immer wieder ein Wunder. Im Normalfall kümmern sie sich aufopferungsvoll um das Kleine und tun alles, damit es ihrem Sprössling gut geht. Dazu gehört natürlich auch das Windelwechseln. Bei unseren fünf Kindern hat das meistens meine Frau erledigt, aber ab und zu durfte, oder musste ich auch ran. Meistens klappte es ganz gut, aber manchmal kam ich an meine Grenzen. Dann, wenn die nicht ganz dichten DDR – Stoffwindeln den Inhalt noch vor dem Öffnen preisgaben und der Geruch zeigte, das die Verdauung unseres Sonnenscheins sehr gut funktionierte. Mit reichlich Öl und Puder habe ich es dann doch hinbekommen mein Kind frisch zu, verpacken’. Warum ist es Eltern so wichtig, dass es ihrem Kind gut geht und sie alles tun, damit es ihm an nichts fehlt und es bestens versorgt ist? Natürlich, weil sie es lieben. Es ist ja ihr Fleisch und Blut.
Ich habe mich oft gefragt, warum hat Gott sich das angetan, Seinen einzigen Sohn, Jesus Christus, zu uns auf die Erde zu schicken, um die Schuld der Welt zu tragen und sich für uns an Kreuz nageln zu lassen, obwohl Er doch nur Gutes getan hat? Er hat Kranke geheilt, böse Geister ausgetrieben, sogar Tote auferweckt. Er predigte in Vollmacht vom Reich Gottes. Warum?
Er hat doch mit uns Menschen nichts als Ärger. Was wir hier auf diesen Planeten veranstalten stinkt oft bis zum Himmel. Es gibt nur einen Grund. Gott liebt uns, seine Geschöpfe, seine Kinder, die seine DNA in sich tragen. Deshalb hat ER sein Bestes geopfert. Durch diese Rettungstat hat Er uns sauber gemacht, gereinigt von allem Schmutz, aller Sünde, aller Schuld. Gott möchte nichts anderes, als das wir das im Glauben annehmen und umkehren zu Ihm und in die Arme unseres liebenden Vaters zu laufen. Wer diese unverdiente Gnade, diese grenzenlose Liebe ablehnt, dem ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr zu helfen. Eine größere Liebe, als die, wenn einer sein Leben für seinen Nächsten opfert, gibt es nicht. Mehr geht nicht!

~ Jürgen Meyer

Impuls, Sa 04. Juli

Ihr Lieben, probieren geht über studieren, heißt es in einem Sprichwort. Ich kann bei einer Sache erst richtig mitreden, wenn ich sie selbst schon einmal getan oder ausprobiert habe. Meine Frau und ich, wir hatten schon viel über Israel gehört und das es ein ganz besonderes Land ist, wo man die Gegenwart Gottes förmlich spüren kann. Aber erst, als wir selbst dort waren, konnten wir es mit unseren eigenen Augen sehen, was für ein gesegnetes Land Israel ist. Jetzt hatten wir es
, ausprobiert ‘und konnten mitreden.
Die Königin von Saba hatte schon viel von der Weisheit Salomos, dessen Ruhm und Reichtum gehört. Sie wollte sich aber selbst davon überzeugen und machte sich deshalb auf den weiten Weg, um zu sehen, ob es stimmte, was sie vernommen hatte. Ihr Fazit nach dem Besuch beim König von Israel war erstaunlich. Sie sagte zu Salomo –
1. Könige 10, 6-9
Wahrlich, es war richtig, was ich in meinem Land über deine Reden und deine Weisheit gehört habe. Ich habe es nicht glauben wollen, als ich herkam, und wollte es mit eigenen Augen sehen, aber es ist mir nicht die Hälfte von dem berichtet worden. Deine Weisheit und Trefflichkeit gehen weit über die Kunde hinaus, die ich vernommen habe. Gepriesen sei der Herr, dein Gott, der an dir Gefallen fand und dich auf den Thron Israels setzte.
Ihre Reise hatte sich mehr als gelohnt. Sie hatte es, ausprobiert ‘.
Wenn du über Gott, die Bibel und den Glauben nur von Ferne gehört hast, dann möchte ich dich sehr ermutigen, dich auf den Weg zu machen und selbst zu sehen, was es damit auf sich hat. Probiere es aus. Diese Reise wird sich auf jeden Fall lohnen und dein Leben für immer verändern, denn Gottes Weisheit, Macht und Liebe sind noch um ein Vielfaches größer als die Salomos. Was du von Gott bis jetzt gehört hast, ist nur ein Bruchteil, von dem, was du erkennen und erleben wirst. Mach dich auf den Weg. ER wartet auf dich. Du wirst es auf keinen Fall bereuen.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Fr 03. Juli

Ihr Lieben, vor etlichen Jahren waren wir in Donaueschingen und standen an der Quelle der Donau. Dort, wo sich Breg und Bregach vereinigen beginnt die Reise einer der größten Flüsse Europas. Es ist schon faszinierend, an der Stelle zu stehen, wo die Donau startet, um dann nach 2850 Kilometern ins Schwarze Meer zu münden. Was erlebt dieser Fluss in dieser Zeit alles. Wieviel Dörfer, Städte und Länder passiert er. Wieviele Auen und Wälder teilt er mit seinem Wasser. Immer wieder wird er von Bächen und kleineren Flüssen genährt und gespeist und nimmt an Größe zu. Wie oft muss er sich um Hindernisse winden. Oft wird er künstlich eingeengt, dann kann er sich wieder natürlich ausbreiten. Einmal nimmt er als Stromschnellen Geschwindigkeit auf, dann gleitet er kaum sichtbar dahin. Manchmal scheint er als Wasserfall ins Bodenlose zu fallen, um dann wieder mit Sauerstoff angereichert seine Reise fortzusetzen. Er ist der Lebensraum für viele Fische und andere Tiere und versorgt die Industrie und Landwirtschaft mit dem so wichtigen Wasser. Auch wenn er manchmal von Abwässer verschmutzt wird, gleitet er am Ende seiner Reise satt in das auf ihn wartende Meer, und kommt dort zur Ruhe.
Auch unser Leben gleicht einem Fluss. Durch die Vereinigung von unserem Vater und unserer Mutter und dem absoluten Ja unseres Himmlischen Vaters begann unser Leben zu fließen. Ob als
,, Unfall”oder gewollt, Gott kannte uns schon ehe wir gezeugt wurden, so steht es in der Bibel. ER sah und sieht, wie unser Leben bis jetzt verlaufen ist. Die guten und die schlechten Zeiten, die Umwege, die wir gegangen sind. Die Zeit, wo wir ins Bodenlose gefallen und dann wieder gestärkt herausgekommen sind. Er sah es, als uns geholfen wurde, oder wir anderen zum Segen wurden. Er bekam auch mit, als Schmutz unser Leben kam. Gott wollte schon immer und will auch gerade jetzt, dass wir unser Leben mit IHM teilen, weil es IHM nicht egal ist, wie es uns geht.
ER hat uns erschaffen und möchte, dass wir am Ende unseres Lebens ins unendliche Meer Seiner Liebe einmünden und dann bei IHM zur Ruhe kommen. Wenn es die Donau nicht gäbe, wäre die Welt um vieles ärmer. Ob du es glaubst oder nicht, auch wenn es dich nicht gäbe, wäre die Welt um vieles ärmer, denn du bist einmalig und nicht ohne Grund auf dieser Erde.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Do 02. Juli

Ihr Lieben, bestimmt hast du das auch schon erlebt. Da kommt eine Person auf dich zu und sagt – ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich. Welche willst du zuerst hören? Eigentlich will ich beide nicht hören, weil ich weiß, am Ende bleibt immer ein fader Geschmack, eine bittere Süße oder eine süße Bitterkeit. Es ist egal, was du zuerst hörst, es kommt nicht zu einer vollkommenen Freude.
Ich könnte mir vorstellen, dass Gott zu uns, Seinen Geschöpfen, sagt – ICH habe eine gute und eine schlechte Botschaft für euch. Zuerst die für euch anscheinend schlechte. Alles, was bei euch bisher vordergründig war, wonach ihr euer Leben ausgerichtet habt, alles, was ihr in eurem Herzen zu eurem Gott gemacht habt, habe ICH euch erst einmal entzogen. Das, was euch wichtiger war als ICH, wonach ihr in eurem Leben zuerst getrachtet habt, habe ich euch erst einmal weggenommen. ICH weiß, das tut sehr weh und ihr wisst nicht, wie es weitergehen wird.
Jetzt kommt Meine GUTE NACHRICHT.
2. Chronik 7, 13-14
Wenn Ich den Himmel verschließe, sodass kein Regen mehr fällt, wenn ich Heuschrecken sende, das Land abzufressen, oder wenn ich die Pest unter mein Volk schicke und mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, sich dann demütigt und betet an und sucht mein Angesicht und bekehrt sich von seinem bösen Tun, so will ich sie vom Himmel her erhören und ihnen ihre Sünden vergeben, ja, ihrem Land Rettung verschaffen.
Ich glaube, Gott hat diese Situation zugelassen, damit wir aufwachen und umkehren zu IHM.
Ein früherer DDR – Staatsmann hat einmal gesagt – Vor Jahren standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter. Vor diesem letzten verhängnisvollen Schritt will uns Gott bewahren, damit wir nicht in den Abgrund stürzen. ER hat die Voraussetzungen zu einer Umkehr geschaffen. Durch Jesus hat ER die Pläne des teufels durch-Kreuzt. Jetzt liegt es an uns, wie wir darauf reagieren. Ich möchte uns ermutigen. Lasst uns zurück zu der Wurzel gehen, zu Gott unserem VATER. Mit IHM wird am Ende alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende.

~ Jürgen Meyer