Impuls, Dienstag 24. November

Der Abspann
Ihr Lieben, ein Kinobesuch ist immer ein besonderes Erlebnis. Einmal abschalten und in eine andere Welt eintauchen. Schon das Betreten des Filmtheaters, das Kaufen der Kinokarte, der meist freundliche Mensch, der die Karte entwertet und einem sagt, wo man hinzugehen hat, das alles stimmt einen schon auf die nächsten zwei drei Stunden ein. Dann noch ein kurzer Blick auf die Sitzplatznummer, den weichen Sessel umklappen und sich fallen lassen. Die viel zu lange Zeit, die man noch durch die Werbung, die Trailer von neuen Filmproduktionen und dem Eisverkäufer in Kauf nehmen muss, steigern noch die Vorfreude auf den Film. Dann geht es endlich los. Die riesige Leinwand und die donnernden Bässe der Lautsprecher lassen einen voll in die Handlung eintauchen.
Ich habe festgestellt, daß, je beeindruckender der Film war, je mehr er mein Innerstes berührt hat, desto länger bleibe ich noch sitzen. Und dann schaue ich bei der letzten Filmmusik noch minutenlang auf den langen Abspann. Oft sind es weit über einhundert Namen, die man lesen kann. Ich kann es kaum fassen, wieviele Menschen dazu beigetragen haben, damit ich dieses Filmerlebnis genießen durfte. Wie gelingt es einem Regisseur, alle unter einen Hut zu bekommen? Alle Aufgaben so zu koordinieren, dass am Ende etwas Vorzeigbares herauskommt.
Gott spricht in – Matth. 6, 33 – Trachtet zuerst nach meinem Reich und meiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles Andere zufallen. Mit Trachten ist nicht nur Betrachten, sondern Mitarbeiten gemeint. Wir bauen an Seinem Reich mit. Wenn du Christ bist, wirst du vom großen Regisseur eine Aufgabe bekommen, die deinen Gaben entspricht und die passt genau in den großen Bau. Du bist nicht nur ein Statist, sondern ein Mitwirkender! Ich könnte mir vorstellen, dass in der Ewigkeit einmal ein Film gezeigt wird, wie Gott mit den Menschen schon auf der Erde Sein Reich gebaut hat. Und dann wird dein Name im Abspann unter den Mitwirkenden zu lesen sein. Natürlich nur, wenn du in Seinem Team warst, im Team des größten Regisseurs aller Zeiten.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Montag 23. November

Kunst oder künstlich?
Ihr Lieben, Kunst ist für mich, wenn ein Mensch, die Gaben, die er von Gott bekommen hat, durch Fleiß, Hingabe, Opferbereitschaft und Ausdauer hör-sicht-oder fühlbar werden lässt. Künstler möchten immer etwas mit ihrer Kunst zum Ausdruck bringen. Echten Künstlern wird es in erster Linie nie ums Geldverdienen gehen. Es treibt sie dazu ihr besonderes Talent zu perfektionieren, um der Welt eine Botschaft zu hinterlassen. Wenn dir echte Kunst begegnet, wird sie dein Herz berühren. Es gibt Bilder von Malern, da musst du einfach stehen bleiben und sie auf dich wirken lassen. Sie erzählen etwas vom Leben und über den Künstler selbst. Es gibt Musik, bei der kommen mir die Tränen, wenn ich sie höre. Wahre Kunst ist etwas Echtes, die die Zeit überdauert.
Dagegen ist etwas Künstliches nur ein Ersatz, etwas zeitlich Begrenztes, etwas vom Menschen Erschaffenes.
Es ist grundsätzlich nichts Schlechtes, denn wer freut sich nicht über ein künstliches Knie – oder Hüftgelenk oder ein künstliches Gebiss, wenn er es braucht. Es ist schon erstaunlich, was menschliche Intelligenz im Laufe der letzten Jahrhunderte an Erfindungen hervorgebracht hat, um unser Leben zu erleichtern. Ich möchte auch Vieles nicht missen, aber hat es uns glücklicher gemacht?
Gefährlich wird es dann, wenn Menschen an künstlicher Intelligenz herumbasteln oder in die DNA von Pflanzen, Tieren und Menschen hineinpfuschen. Wenn sie sein wollen wie Gott. Was der Mensch ohne Gott herstellt, hinterlässt immer Müll und Schrott. Das kann man im Weltall (Weltraumschrott) oder in unseren Ozeanen (Plastikinseln) sehen.
Das größte Kunstwerk, das es auf unseren Planeten gibt, hat Gott selbst – der Geber aller guter und vollkommenen Gabe, der Vater des Lichts (Jak. 1, 17) – geschaffen. Uns Menschen, die Krönung der Schöpfung.
Künstliches ist in sich tot.Da wir aber Kunstwerke Gottes sind, sagt ER zu uns – Ich lebe, und ihr sollt auch leben.
Vielleicht bist du bis jetzt ein Lebenskünstler gewesen, aber ohne Gott dem Vater des Lichts, wirst du am Ende in der Finsternis landen. Im Rückblick auf mein Leben, war alles ohne Gott nur brotlose Kunst, aber dann wurde es echt und wertvoll und es wird die Zeit überdauern.
Es bedarf keiner großen Kunst, dein Leben dem anzuvertrauen, dem alle Patente gehören, es reicht ein einfaches
Ja, ich will.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Dienstag 17. November

1,2,3 erlöst
Ihr Lieben, das Versteckenspielen ist wohl eines der beliebtesten Spiele der Kinder, das sich schon über Generationen erhalten hat. Ich weiß noch, wie es damals war. Am Ausgangspunkt musste der Suchende mit geschlossenen Augen bis zu einer ausgemachten Zahl zählen. In dieser Zeit stoben die anderen auseinander, versteckten sich und verhielten sich mucksmäuschenstill. Sie wollten ja nicht entdeckt werden. Dann machte sich der Sucher auf den Weg. Er beobachtete seine Umgebung mit wachen Augen und reagierte sofort, wenn er eine Person entdeckte und rief laut – 1,2,3 z. B. Jürgen angebrannt. Wer nicht gleich gefunden wurde, nutzte eine günstige Gelegenheit, rannte so schnell er konnte zu der verwaisten Basis zurück und jubelte, in dem er mit seiner Hand an die Wand schlug – erlöst, erlöst. Damals konnte ich mit, angebrannt und erlöst nichts anfangen.
Es ist ja interessant, dass die Menschheitsgeschichte mit einem Versteckspiel begann. Mensch, wo bist du – fragte Gott Adam nachdem dieser sich versteckt hatte, weil er ungehorsam war. (1.Mos. 3, 1-19)
Als sich Adam und Eva zu erkennen gaben, wurden sie des Feldes verwiesen und aus dem Paradies geworfen (angebrannt). Seit dem war das Leben ein Kampf.
Gott hat aber seit über zweitausend Jahren eine neue Basis geschaffen, das Kreuz von Golgatha. Der Ort, an dem Jesus für die Menschheit litt und starb. Unser himmlischer Vater sucht und findet bis heute Menschen, die das glauben, dass Jesus für sie gestorben ist, um ihnen dann mitzuteilen –
erlöst, erlöst.
So lange sich die Erde dreht, werden Kinder Verstecken spielen. Vielleicht um einen Vorgeschmack zu bekommen, was es heißt
angebrannt oder erlöst, verloren oder gerettet zu sein. Bis Jesus wiederkommt wird auch unser Vater im Himmel nicht müde werden, Seinen Menschen das Angebot der Erlösung zu machen. Versteck dich nicht! Lass dich finden!

~ Jürgen Meyer

Impuls, Montag 16. November

Hallo ihr Lieben, kennst du das? Du sitzt am Frühstückstisch, es duftet nach Kaffee, die frischen, noch warmen Brötchen lachen dich an. Dann willst du eins aufschneiden, aber das Messer ist so stumpf, dass es mehr ein Aufreißen als ein Aufschneiden ist. Ärgerlich. Oder du willst eine Schraube mit dem Akkuschrauber in der Wand versenken, aber der Bit ist so abgenutzt, dass selbst die größte Anstrengung nichts nützt, um sie zu drehen. Frustrierend. Es ist einfach so. Ordentliches Werkzeug ist die halbe Miete. Als vor Kurzem einem benachbartem Handwerker sein Kleintransporter gestohlen wurde, sagte er – es tat sehr weh, dass das Fahrzeug weg war, aber am meisten schmerzt mich der Verlust meines guten Werkzeuges.
Sobald du Christ bist, bist du ein Arbeiter im Weinberg Gottes, ein Mitarbeiter an Seinem Reich. Das wichtigste Werkzeug, das du dafür brauchst, ist die Bibel. Sie ist schärfer als jedes Brötchenmesser, ja schärfer als ein zweischneidiges Schwert. Das sollst und musst du anwenden, wenn du nicht hilflos dastehen willst, wenn du gefordert wirst. Es ist deine Waffe, wenn der Feind sich vor dir aufbaut, in welcher Form auch immer. Ohne das Wort Gottes bist hilflos, für den teufel harmlos und für Gott so gut wie nutzlos. ES STEHT GESCHRIEBEN – so hat Jesus den satan in der Wüste vertrieben. Ich möchte dich ermutigen, geh nicht zu einer anderen Person, die mit dem Werkzeug Gottes umgehen kann, um dir Rat zu holen, sondern nimm das, was bei dir zu Hause unbenutzt rumliegt und lerne es selbst zu gebrauchen. Das du keine Zeit hast, ist gerade jetzt keine gute Ausrede.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Samstag 14. November

Ihr Lieben, wenn etwas Hand und Fuß hat, dann weiß ich, die Sache ist wohlüberlegt, sinnvoll, steht auf solidem Fundament. Die Leute, die daran beteiligt sind, sind erfahrene und zuverlässige Menschen. Der Ausgang wird höchstwahrscheinlich erfolgreich, das Ergebnis positiv sein.
Nun ist es aber so, daß eine Hand und ein Fuß allein nichts bewirken können. Sie brauchen einen Kopf, ein Haupt, der die Anweisungen, die Befehle an sie weitergibt. Einen Koordinator, einen der den Plan hat. In Kol. 1,18 steht, dass Jesus das Haupt und wir sein Leib, seine Glieder, also auch Hand und Fuß sind.
Wenn wir das tun, was Er uns sagt, wenn wir uns nach dem richten, was in der Bibel steht, dann hat das Sinn und dient nachhaltig beim Bau Seines Reiches. Ohne mich könnt ihr nichts tun sagt Jesus. Ohne Ihn sind wir kopflos. Wir können zwar eine ganze Menge machen, aber ohne das Haupt kommt nichts dabei heraus, was letztendlich gut für uns ist. Ob wir in die Vergangenheit schauen oder unsere gegenwärtige Situation betrachten alles, was wir ohne das Haupt Jesus getan haben und tun, ist dem Verfall preisgegeben. Wie kopflos wir sind, sieht man gerade jetzt. Hände und Füße strampeln, wollen aber den Kopf nicht einschalten. Beten wir dafür, dass das wieder anders wird, damit alles wieder Hand und Fuß bekommt, aber mit Kopf.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Freitag 13. November

Ihr Lieben, ein Gutschein ist in unserer jetzigen Zeit ein moderner Geschenkartikel. Mit einem Gutschein kannst du fast nichts falsch machen, da bist du auf der sicheren Seite. Es gibt ihn fast überall und in allen Preislagen außer beim Bestatter. Ob im Baumarkt, an der Tankstelle, im schwedischen Möbelhaus, beim Fleischer, in Apotheken, beim Friseur oder in Gaststätten, du kannst ihn überall bekommen. Mit Gutscheinen kannst du auch versteckte Botschaften senden. Z. B., wenn dir deine bessere Hälfte mit einem Lächeln einen Gutschein für die Fußpflege schenkt. Also so ein Gutschein ist eine feine Sache, wenn du dir merkst, wo du ihn hingelegt hast.
Den wertvollsten Gutschein, den es in dieser Welt gibt, hat Jesus für dich am Kreuz von Golgatha erworben. Er hat kein Verfallsdatum und ist gleichzeitig die Eintrittskarte zum größten Hochzeitsfest aller Zeiten. (Joh. 3, 16)
Für den Ausrichter diese Festes bist du eine VIP, du wirst mit Freuden willkommen geheißen und persönlich zu deinem Platz geführt. Ich habe meinen Gutschein schon vor etlichen Jahren abgeholt und bin jeden Tag dankbar dafür. Hast du deinen schon? Wenn nicht, es sind noch welche am Lager.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Donnerstag 12. November

Ihr Lieben, mich faszinieren immer wieder Tierfilme, weil sie die Schönheit, die Vielfalt, aber auch den Kampf der Tiere ums Überleben mit all ihrer brutalen Härte realistisch zeigen. Besonders beeindrucken mich der Mut und der Retterinstinkt von Muttertieren in der Savanne von Afrika, die um ihren Nachwuchs mit all ihren zu Verfügung stehenden Mitteln kämpfen, auch wenn sie ihr eigenes Leben dabei aufs Spiel setzen. Oft ist es die Taktik der Raubtiere einzelne Tiere aus der Herde zu isolieren, um sie dann leichter reißen zu können. Sie schleichen sich gegen den Wind heran, um dann erbarmungslos zuzuschlagen.
Mir kamen die Gedanken, ist es in unserer heutigen Zeit nicht ähnlich? Könnte man da nicht ein paar Parallelen ziehen?
In 1. Petrus 5, 8 steht –
Seid nüchtern und wachet, denn euer Widersacher, der teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
Ich glaube, dass er gerade in dieser Coronazeit versucht, durch Versammlungsverbot und Abstandsregelung die, Herde ‘zu sprengen, weil er einzeln und isoliert besser ein seine Opfer heran kann. Sie sollen so auch nicht mehr in Gemeinschaft nach ihrem Vater rufen (singen) können. Der Mundschutz soll es zumindest stark erschweren. Durch das ständige Gebrüll des Löwen – Corona, Corona – sollen seine Opfer eingeschüchtert und verängstigt werden, damit er sie leichter verschlingen kann.
Ich weiss, dass sind alles meine Gedanken, aber sollte doch etwas dran sein, dann möchte ich euch mit den Worten aus 5. MOSE 31, 6 stärken – Seid mutig und stark! Habt keine Angst und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern, denn der Herr, unser Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich.
Gott ist größer, größer als alle Umstände, größer als Corona. Lasst uns auf Ihn schauen. Denn er sagt immer wieder –
FÜRCHTET EUCH NICHT!

~ Jürgen Meyer

Impuls, Mittwoch 11. November

Ihr Lieben, in unserem hochzivilisierten deutschen Vaterland haben sich Sitten und Gebräuche breitgemacht, die den Hund samt seiner Hütte grauen. Da wird die Sonnenwende gefeiert, als gebe es kein morgen mehr. Christi Himmelfahrt wird zum Männertag vergewaltigt. Über den Buß-und Bettag wird sich lustig gemacht und er als Bus – und Bett-tag verlacht. Zum Reformationstag werden die ausgehöhlten Kürbisse vor die Tür gestellt, unsere Kinder als Hexen und Gespenster verkleidet und zum Betteln in die Häuser geschickt. Hochintelligente junge Männer müssen sich zum Junggesellenabschied als Ganzkörperkondom zum Affen machen und feiern ab, als wäre die Ehe die größte Strafe der Welt. Jeder erdenkliche Anlass wird genommen, um unserer Feierwut Nahrung zu geben.
Seid Corona ist nun Schluß mit lustig. Zeit zum Nachdenken!
Versteht mich nicht falsch. Gott ist kein Spielverderber. Jesus hat auch gern gefeiert. Aber was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Lebe ich um zu feiern, oder feiere ich, weil ich den Sinn des Lebens gefunden habe? Wenn du sagst, lass uns heute feiern, denn morgen sind wir tot und nach mir die Sinnflut, dann muss ich dich enttäuschen, denn laut Bibel fängt das wahre Leben nach dem Tod erst richtig an. Wenn du über diese Schwelle gehst gibt es Süßes oder Saures und das wird nicht durch ein paar Cent oder Süßigkeiten unter der Haustür entschieden, sondern mit einem klaren Bekenntnis für oder gegen Jesus. Und wenn du diese Zeilen gelesen hast, kannst du nie mehr sagen, ich habe es nicht gewusst. Ich ermutigte dich, entscheide dich für Ihn und lass dich feiern.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Montag 02. November

Ihr Lieben, alles hat seine Zeit. Diesen Satz schreibt man König Salomo zu (Sprüche 1).
Der Faktor Zeit spielt in unserem Leben eine zentrale Rolle. Alles was wir tun oder lassen, geschieht in einem zeitlichen Rahmen. Die wohl sorgenfreiste Zeit ist die Baby- und Kinderzeit. Bei der Schulzeit gehen die Meinungen auseinander. Die Teenagerzeit ist die Zeit, wo die Eltern am schwierigsten sind. Durch die Lehrzeit muss man durch, wenn man etwas erreichen will. Die längste Zeit ist die Arbeitszeit. Hier gibt es die Teilzeit oder die Vollzeit. In dieser Zeit befinden sich Ferien – und Urlaubszeit, Hochzeit und Freizeit und wer gern Fußball spielt eine erste und eine zweite Halbzeit. Täglich nimmt man mindestens drei Mahlzeiten ein, mit den entsprechenden Zeiten auf dem,, Stillen Örtchen ”. Nach einer Krankheit oder Überlastung brauche ich eine Aus-oder Schonzeit. Im Leben allgemein gibt es Gute und Schlechte Zeiten.
Ich bin jetzt in einem Alter, wo man sagt – Kinder wie die Zeit vergeht. Aber im Rückblick auf mein bisheriges Leben, kann ich sagen, die Zeit, die ich mit oder für Gott verbracht habe, war die schönste Zeit. Sie war nie eine vertane Zeit.
Ob es die Stille Zeit, Zeit im Gebet, im Hauskreis, beim Lobpreis oder im Gottesdienst war, es war immer eine gesegnete Zeit. Der wichtigste Zeitpunkt in meinem Leben war der, als mich mit allem, was ich bin und habe, Jesus anvertraut habe. Seitdem habe ich keine Angst mehr vor meiner persönlichen Endzeit. Ich weiß, wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich hinübergehen in die zeitlose Ewigkeit zu meinem Herrn und Heiland, dem ich hier schon zu Lebzeiten vertraut habe.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Mittwoch 28. Oktober

Ihr Lieben, große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Ich weiß, dass ist nicht nur bei großen Ereignissen so. Wir haben das in den letzten 35 Jahren bei ungefähr 300 in Haus, Hof und Garten gefeierten Festen immer wieder erlebt. Jede Feier musste gut geplant und vorbereitet werden. Stühle und Tische gestellt, Essen gekocht, Getränke bereitgestellt werden u. s. w. Also die vorausgeworfenen Schatten von Ereignissen haben immer mit Einsatz von Kraft, Zeit und Geld zu tun. Dabei ist der Zusammenhalt der Beteiligten eine Grundvoraussetzung, aber immer mit Vorfreude auf eine Feier, die eine gesegnete ist, bei der sich alle Gäste wohlfühlen, sie sich willkommen und geliebt wissen. Bei der es an nichts mangelt. Aus dieser Sichtweise kann eigentlich so manches betrachtet werden.
Z. B. wenn ein Bürgermeister das Band für eine erneuerte Straße durchschneidet und sie für den Verkehr wieder freigibt. Die vorausgegangenen Schatten waren Umleitungen, Zeitverlust, Stress, Genervtsein, aber immer mit dem Wissen, die Straße wird bald fertig und besser als vorher sein. Oder es wird ein neuer Flughafen gebaut……. Ich weiß, dass war kein gutes Beispiel.
Wie ist das eigentlich mit diesem großen globalen Schatten, der sich gegenwärtig über unsere Erde gelegt hat und scheinbar immer dunkler wird? Ist das vielleicht ein Schatten, der ein großes Ereignis ankündigt? Ein Ereignis, so wie es noch nie dagewesen ist?
Als Christ, der an das Wort Gottes glaubt, weiß ich, dass Jesus am Ende der Zeit mit Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird. Wann das sein wird, weiß nur Gott allein. Wenn die jetzige Zeit, die Zeit der vorausgeworfenen Schatten ist, dann sollten wir sie nutzen, um uns vorzubereiten, Einsatz an Kraft, Zeit und Geld zu zeigen, zusammenzuhalten, auch wenn sich die Schatten in Hass und Verfolgung ausdrücken. Aber immer mit der Vorfreude und Gewissheit, dass das Beste noch kommt. Der Platz, wo es uns an nichts mehr mangelt.
Übrigens, wenn das große Ereignis stattfindet, sind die Schatten schnell vergessen.

~ Jürgen Meyer