Impuls, Dienstag 11. Mai

Kronzeuge

Ihr Lieben, wenn ein Straftäter freiwillig Aussagen macht, die eine vergangene Straftat aufklären oder eine geplante verhindern helfen, kann er mit einer milderen Strafe oder sogar Straffreiheit rechnen.
Das besagt die Kronzeugenregelung. Wenn ich also von meinen bösen Wegen umkehre, mich selbst anzeige und die Wahrheit sage, komme ich glimpflich davon. Für meine Komplizen ist das natürlich Verrat und der Boss meiner Gang wird toben und Rache schwören. Für die Menschen, die das nächste Opfer gewesen wären, ist es natürlich ein Glück.
In der Bibel steht, dass alle Menschen Sünder sind, da gibt es nicht einen, der ohne Sünde ist. Man könnte also sagen, dass wir alle, ohne Ausnahme, seit dem Sündenfall, Staftäter, eine Schar von Kriminellen sind. Eine Bande, die immer wieder Gottes Gesetze bricht. Der feige, listige und unsichtbare Bandenchef wird nicht müde, uns mit immer neuen Scheußlichkeiten zu verführen. Er lockt uns unentwegt mit seiner ins Auge stechenden Werbung auf die breite Straße, die ins Verderben führt. Darin ist er ein Meister seines Faches.
Nun sandte Gott Seinen Sohn Jesus, der ohne Sünde war, in unsere sündige Welt. Jesus wurde Kronzeuge. Ein Zeuge, der zur Rechten des Vaters sitzt und als König aller Könige die Krone trägt. Er, der Herr der Herren wurde Mensch, um ohne Angst vor Rang und Namen, die Wahrheit zu verkünden und diese durch Zeichen und Wunder zu bestätigen. Dafür wurde Er nicht etwa gelobt, sondern wie ein Schwerverbrecher ans Kreuz genagelt. Welche Ironie, was für eine verkehrte Welt. Jesus be ZEUGTE durch Sein unschuldiges, bitteres Leiden und Sterben, die Liebe des Vaters zu Seinen Kindern.
Der Bandenchef glaubte, er hätte gesiegt, als Jesus am Kreuz starb, aber seine Schadenfreude war nur von kurzer Dauer. Der Herr ist auferstanden. Er lebt. Deshalb tobt der teufel und will sich rächen, so lange er kann. Aber nicht mehr lange, denn Jesus kommt wieder in Macht und Herrlichkeit. Er, der Kronzeuge Gottes, der für uns nicht nur eine Strafmilderung, sondern die Straf – FREIHEIT erkämpft hat. Für dich und für mich. Das ist Gottes Kronzeugenregelung.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Montag 10. Mai

Hausbesuch

Ihr Lieben, ich kann mich gut daran erinnern. Ich war ungefähr zehn Jahre alt und lag im Obergemach unseres Hauses krank im Bett. Ich hatte Fieber, Gliederschmerzen und fühlte mich schwach. Als meine Mutter mir mitteilte, sie hätte unseren Hausarzt angerufen, der am nachmittag kommen wollte, war ich zwar etwas aufgeregt, aber auch froh, dass Hilfe in Sicht war. Noch heute höre ich die schweren Schritte auf unserer Holztreppe und die laute, aber beruhigende Stimme des Arztes. Auf die Frage, wo es denn weh täte, antwortete ich mit kindlich- männlicher Übertreibung – überall.
Schmunzelnd hörte mich der alte Herr ab und erklärte mir dann, was mir fehlt und dass ich nach ein paar Tagen Bettruhe wieder gesund würde. Als er ein Rezept geschrieben hatte und wieder gegangen war, meine Mutter das Bett aufgeschüttelt hatte, machte sich Erleichterung bei mir breit. Tatsächlich bewahrheitete sich seine Diagnose und ich war bald wieder fit. Seit diesem Tag und weil er mir ein paar Jahre später mein linkes Bein vor einer Amputation gerettet hatte, war mein Vertrauen zu meinem Hausarzt grenzenlos.
Ich habe heute gute Nachrichten für dich. Unser Gott macht jetzt gerade zu Zeiten der Pandemie verstärkt Hausbesuche. Die Notrufnummer lautet 5015, also Psalm 50, 15.
-Rufe mich an in der Not…
Wenn du Ihm ehrlich sagst, wo es weh tut, was dich schmerzt und was dir fehlt, wird Er die richtige Diagnose stellen und dir helfen. Nicht umsonst ist einer der Namen Gottes – Rafa El, der mächtige Gott heilt. Gott kennt nicht nur deine Krankenakte wie kein anderer, sondern dein ganzes Leben liegt vor Ihm, wie ein offenes Buch. Wenn einer weiß, was du brauchst, dann Gott. Zu Ihm kannst du grenzenloses Vertrauen haben. Er macht keine Kunstfehler. Auch wenn die Heilung vielleicht anders aussieht, als du sie dir vorgestellt hast, dient sie dir zu absolut zu deinem Heil. Über Seiner Praxis steht nicht das Schild – Hauptsache gesund, sondern – Hauptsache erlöst und gerettet!
Es wäre übrigens schön, wenn du Ihn nicht nur im Notfall rufst. Er gibt auch vorbeugend sehr gute Ratschläge.
Vorbeugen ist besser als nach hinten fallen.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Sonntag 09. Mai

Der größte Schatz

Ihr Lieben, Antiquitäten stehen zur Zeit wieder hoch im Kurs. Inspiriert durch einen sympathischen schnauzbärtigen Fernsehmoderatoren durchforsten viele Menschen ihre Keller und Dachböden, um verborgene Schätze zu heben. Sie versuchen Kunst vom Krempel zu trennen, um dann Bares für Rares zu bekommen. Nicht selten stehen oder liegen exquisite und wertvolle Gegenstände auf dem Tisch der Experten und dann vor den Händlern und manchmal wird der erwartete Kaufpreis um ein Vielfaches übertroffen. Eine große Freude für die Verkäufer. Der Wert solcher Raritäten hängt hauptsächlich vom Alter, dem Material, dem Zustand, der Funktionstüchtigkeit und dem Bekanntheitsgrad des Künstlers oder Herstellers ab.
Es gibt einen Schatz in dieser Welt, der einzigartig und doch weit verbreitet ist. Der Besitz dieses Schatzes ist in manchen Ländern streng verboten und wird mit Gefängnis, Arbeitslager oder sogar mit dem Tod bestraft. In einigen afrikanischen Ländern wird dieser Schatz zu Beginn eines Gottesdienstes über den Köpfen haltend, singend, tanzend und wertschätzend zum Altar getragen. Das Einzigartige diese Schatzes ist, dass er schon sehr alt und dennoch taufrisch ist. Er funktioniert nach tausenden Jahren noch einwandfrei, dass wird jeder Benutzer bestätigen. Der Bekanntheitsgrad des Urhebers und Schöpfers ist nicht zu toppen, denn er war, er ist und er wird immer sein. Für den Zustand dieses Schatzes ist jeder Besitzer selbst verantwortlich. Leider verstauben viele unberührt und ungeachtet in der hintersten Reihe des Bücherregals.
Für mich ist dieser Schatz unbezahlbar wertvoll und unverkäuflich. Ein Geschenk Gottes an mich, das ich jeden Tag nutze, das mich stärkt, tröstet und mir hilft, die Welt, das Leben und Seinen Willen zu erkennen und zu verstehen. Auch wenn alles erschüttert wird, Sein Wort, die Bibel, steht felsenfest.
Himmel und Erde werden einmal vergehen, aber mein Wort wird nicht vergehen, spricht der Herr (Matth. 24,35).
Ubrigens ist heute,am 23.4 der Tag des Buches.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Samstag 08. Mai

Geistreiche Hilfe

Ihr Lieben, es gibt Menschen, denen fällt es sehr schwer Hilfe anzunehmen, obwohl sie die dringend benötigten. Bei dem einen ist es Stolz, denn für ihn bedeutet Hilfe anzunehmen gleichzeitig Schwäche zeigen. Ein anderer hat Bedenken, dass die Hilfe nicht seinen qualitativ hohen Ansprüchen entspricht, deshalb macht er alles selbst. Der nächste schämt sich, weil er nicht will, dass ein Helfer in seine Privatsphäre eindringt und dieser mitbekommt, dass bei ihm nicht alles Gold ist, was glänzt. Dabei bewirkt doch das Sichhelfenlassen so viel Positives. Es stärkt die Gemeinschaft, fördert Freundschaften, macht viel mehr Spaß und spart Zeit, Kraft und oft auch Geld.
Auch wenn wir Menschen es oft nicht wahr haben wollen, wir sind auf die Hilfe Gottes in unserem Leben angewiesen. Deshalb hat Er uns einen Helfer, Seinen Heiligen Geist geschickt. Schon die Jünger Jesu durften dessen Kraft zu Pfingsten vor reichlich zweitausend Jahren auf eindrucksvoller Weise erfahren. Dieser Helfer hat bis heute nichts von seiner Kraft verloren. Der Heilige Geist ist das Transportmittel der Liebe Gottes zu uns Menschen. Wenn du Ihn um Hilfe bittest, wirft Gott ein Förderband an, legt ein Hilfspaket darauf, dass dich gerade in dem Moment erreicht, wenn du es brauchst. Dieses Paket ist keine Billigware aus Fernost, sondern eine vollkommene Gabe vom Geber aller guten Gaben. Eine Ware, die die Stiftung Warentest mit dem Prädikat – vorzüglich – bewerten müßte. Wenn du diese , geistreiche ‚Hilfe in Anspruch nimmst, brauchst du kein schlechtes Gewissen haben. Im Gegenteil, sie fördert die Gemeinschaft mit deinem Himmlischen Vater und zeigt Seine Freundschaft und Liebe zu dir.
Wer dagegen die Hilfe Gottes als Mogelpackung, Ihn als Lügner bezeichnet, Ihn verspottet, der betrübt den Heiligen Geist und hat, laut Bibel, mit ernsten Konsequenzen zu rechnen, die bis in die Ewigkeit hinein reichen.
Man müsste schon schön dumm sein, um die göttlichen Geschenke der Hoffnung nicht anzunehmen. Ein Geschenk, gerade von Gott, kostet nichts, außer ein Dank in die Kasse des VERTRAUENs.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Freitag 07. Mai

Bis zur Hochzeit ist alles wieder gut

Ihr Lieben, bis zur Hochzeit ist alles wieder gut sagt man Kindern, wenn sie sich weh getan haben. Für ein junges Paar, das gerade heiraten möchte und nicht darf, klingt dieser Satz wie eine Provokation. Viele junge Leute haben sich schon im letzten Jahr auf ihre Hochzeit gefreut, mussten sie aber wegen den Coronamaßnahmen verschieben und wissen auch nicht, ob sie den schönsten Tag ihres Lebens in diesem Jahr mit ihren Gästen feiern können. Dabei ist es doch so erfreulich, dass junge Frauen und Männer wieder vermehrt vor Gott und der Welt – ja – zueinander sagen wollen. Das bedeutet doch, dass wieder gesunde Familien entstehen und gesunde Familien sind die Voraussetzung für einen gesunden Staat. Für diese Erkenntnis muss man nicht unbedingt studiert haben. Aber, wer die Augen offen hält, merkt, dass die guten Ordnungen Gottes immer mehr ausgehebelt und durchkreuzt werden sollen. Den Menschen wird eingeredet, dass die traditionelle Familie out und Schnee von gestern sei. Den Bruch von guten göttlichen Ordnungen bezeichnet man dann auch noch als Freiheit. Es ist schon mehr als traurig, wenn ein Kind seine Eltern fragt, warum es keine Halbgeschwister hat, wie die meisten aus seiner Klasse. Alle, die gerade betroffen sind, dass sie gerade nicht heiraten dürfen, möchte ich ermutigen. Haltet aus. Lasst euch nicht niederziehen. Auch wenn euch der Beginn eurer Ehe vermiest werden, euch die Freude geraubt werden soll, seid getrost. Wenn ihr schon jetzt Jesus als Dritten im Bunde habt, wird es eine besonders gesegnete Ehe werden. Gott ist ein Belohner. Gerade ihr und eure zukünftigen Familien seid so wichtig für unser Land.
Außerdem ist der Schnee von gestern das Wasser von morgen.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Donnerstag 06. Mai

Hörst du was?

Ihr Lieben, Wüste, Kamelhaarumhang, Heuschrecken und wilder Honig. An wen erinnert euch das? Natürlich, an Johannes, den Täufer. Diesen eigenartigen Mann, der laut aus der Wüste die Menschen zur Umkehr rief. Kehrt um, denn das Königreich der Himmel ist nahe herbeigekommen.
Beim Recherchieren habe ich festgestellt, dass Johannes optimal für ein Leben in der Wüste ausgerüstet war. Kamelhaar kühlt bei großer Hitze und wärmt bei frostigen Temperaturen. Heuschrecken sind sehr nahrhaft. Dass er wilden Honig aß, ist für mich ein Hinweis, dass er unter einen absoluten Schutz stand, denn schon zwei drei Stiche von wilden Bienen können für einen Menschen tödlich sein. Was hatte Johannes bloß an sich, dass die Leute scharenweise zu ihm in die Wüste strömten, ihre Schuld bekannten und sich taufen ließen? Sein praktisches Outfit und sein Ernährungskonzept waren es sicher nicht. Würde Johannes heute so auftauchen, wäre er von den Medien umlagert und bei den Überschriften wäre von –
neuzeitlicher Robinson Cruso über Panikmacher, Verschwörungstheoretiker und Querdenker bis zu Endzeitprediger alles dabei.
Wieso zog es die Menschen förmlich zu Johannes in die Wüste? Die Zeit war reif und die Herzen vorbereitet. Es brauchte nur noch diesen Ruf, um sie in Gang zu setzen. Es kam zu einer Erweckung in der Wüste, bei der Johannes genau zwischen echter Reue und Scheinheiligkeit unterscheiden konnte. Belastet gingen die Männer und Frauen den schweren Gang zum
, Rufer in der Wüste ‚und befreit, erleichtert und fröhlich kehrten sie heim.
Wenn Gott Derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit ist, könnte es da nicht sein, dass Er gerade jetzt, wo die Menschheit sich in der Wüste Covid befindet, sich wieder Frauen und Männer nimmt und sie als Rufer zur Umkehr gebraucht?
Ich glaube, etwas zu hören. Du auch?

~ Jürgen Meyer

Impuls, Mittwoch 05. Mai

Stille Post

Ihr Lieben, eine Person denkt sich einen Satz aus und flüstert ihn seinem Nachbarn ins Ohr. Das Gehörte gibt dieser, auch wenn dieser ihn nicht richtig verstanden hat, an die nächste Person
weiter, bis die letzte den Satz, den sie empfangen hat, laut sagen muss. Das ist sehr witzig. Das Lachen ist garantiert, weil der erste und der letzte Satz völlig verschieden sind und einen total anderen Sinn ergeben.
Stille Post. Ein lustiges Gesellschaftsspiel.
Wenn ich mir die Menschen in der gegenwärtigen Situation anschaue, denke ich, wir spielen Stille Post im großen Stil. Einer hört etwas, der andere sagt es anders weiter. Einer flüstert einem etwas hinter vorgehaltener Hand ins Ohr, dieser posaunt es laut hinaus. Auch wir Christen sind davon nicht ausgenommen. Jeder denkt, er hat recht und wer eine andere Meinung hat, ist entweder leichtsinnig, dumm oder böse. Ein völliges Durcheinander, ein Chaos.
Ich glaube, wir können diesem Chaos nur entrinnen, wenn wir uns ganz dem zuwenden, der aus dem Chaos einen Kosmos gemacht hat. Dem, der in dieser Welt den ersten Satz gesagt hat.
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Wenn wir wissen wollen, was gerade abläuft, was richtig oder falsch ist, was Wahrheit oder Lüge ist, brauchen wir die Offenbarungen Gottes, durch Sein Wort, mit Hilfe Seines Heiligen Geistes. Sein Wort ist die Wahrheit und die Wahrheit macht uns frei. Frei von Angst, frei von Ungewissheit. Seine Wahrheit trennt nicht, sondern verbindet. Seine Wahrheit ist nicht witzig, sondern schenkt uns Freude. Sie tötet nicht, sondern schafft Leben.
Der Feind flüstert dir Dinge ins Ohr, die dich von Gott wegbringen sollen, wie er es schon bei Adam und Eva getan hat. Wenn du ernsthaft Antworten in der Bibel suchst, wird sie klar und deutlich zu dir sprechen.
Sein Wort ist meines Fuẞes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg (Psalm 119, 105).

~ Jürgen Meyer

Impuls, Dienstag 04. Mai

You never walk alone

Ihr Lieben, auch wenn du kein Fußballfan bist, wird dir wohl schon einmal die berühmteste Fußball – und Stadionhymne der Welt begegnet sein. Sie wird schon seid Jahrzehnten bei jedem Heimspiel des englischen FC Liverpool von tausenden Fans vor dem Anpfiff gesungen.
You never walk alone.
Du gehst nie allein versprechen sie der Mannschaft mit geschlossenen Augen und Arm in Arm, wie eine große Familie. Egal, wie das Spiel ausgeht, wir gehen mit dir durch dick und dünn, durch gute und schwere Zeiten. Wir tun unser Möglichstes und feuern dich an, aber wir wollen dich kämpfen sehen. Gebt euer Bestes. Ob du dann Meister wirst oder absteigst, wir verlassen dich nicht.
Wenn du zur Mannschaft Gottes gehörst, verspricht dir Jesus das Gleiche. Ich bin bei euch, alle Tage, bis ans Ende der Welt (Mtth. 28, 20). Du gehst nie allein, aber du musst mir vertrauen.
Ob du auf, Wolke Sieben‘, schwebst, oder durch ein tiefes Tal gehst. Du gehst nie allein. Ob du vor dem Traualtar oder vor dem Scheidungsrichter stehst, ob du dich gerade über ein neugeborenes Baby freust, oder einen lieben Menschen mit zu Grabe trägst, du gehst nicht allein. Ob du die Sonne genießend am Strand oder mit Schmerzen im Pflegebett liegst. Ob du im Lotto gewonnen, oder ungeduldig auf den nächsten Lohn wartest, du gehst nicht allein.
Ob du gerade befördert wurdest, oder die Entlassungspapiere in den Händen hälst, du eine neue Wohnung bezogen hast, oder dein Haus abgebrannt ist, du positiv oder negativ getestet, geimpft oder nicht geimpft bist, egal, wie dein Leben gerade aussieht. Du gehst nicht allein. Jesus geht mit.
Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht, spricht der Herr.
Und wenn du einmal deine letzte Reise antrittst, dann brauchst du keine Angst zu haben, du sitzt nicht allein im Abteil. Gerade dann hält Er liebevoll deine Hand und flüstert dir zu

You never walk alone

~ Jürgen Meyer

Impuls, Montag 03. Mai

Stapellauf

Ihr Lieben, ob ein neues Schiff schwimmfähig ist oder nicht, wird erst nach dem Stapellauf sichtbar. Ein Schiff kann traumhaft schön aussehen, schnittig und elegant, aber wenn es Konstruktionsfehler aufweist, oder die Werftarbeiter montags nicht so gut drauf waren, kann es passieren, dass es schon im Hafen sinkt.
Nun wird in 1. MOSE im sechsten Kapitel berichtet, das Noah, der Gnade in den Augen des Herrn gefunden hatte, ein Schiff, die Arche, bauen sollte, weil sich die Menschen von Gott abgewandt hatten und Er Noah mit seiner Familie und vielem Getier retten wollte. Der Befehl, den Noah von Gott bekam, war eigentlich völlig widersinnig. Er war weder Matrose noch Schiffsbauer, vom drohenden Gericht war weit und breit nichts zu sehen und ein Meer war auch nicht in der Nähe.
Aber Noah war gehorsam, bekam von Gott die Bauanleitung und man nimmt an, dass er 120 Jahre zur Fertigstellung dieses riesigen Kastens brauchte. Also ein Lebenswerk. Dabei wusste Noah nicht, ob überhaupt und wann die Arche schwimmen sollte. Er musste sich ganz auf die Verheißungen und Vorgaben Gottes verlassen.
Wie die Geschichte ausging wissen wir alle.
Meine Frage an dich lautet – Ist dein Lebensschiff nach den Anweisungen und Vorgaben Gottes gebaut?
Im Neuen Testament steht, dass es ehe Jesus wiederkommt, sein wird, wie zu Zeiten Noahs. Trägt dich deine Arche jetzt, in dieser Zeit und wird sie dich tragen, wenn die Fluten noch höher steigen sollten?
Beim wiederholten Lesen dieses Textes ist mir aufgefallen, dass Noah das Schiff innen und außen mit Pech verdichten sollte, damit es absolut dicht ist und es auch längere Zeit bleiben konnte.
Von innen und außen verdichten bedeutet für mich, dass wir uns mit dem Blut Jesu und dem Heiligen Geist versiegeln müssen, damit unser Glaube tragfähig bleiben und nichts Lebensfeindliches in uns eindringen kann. Also nimm so oft es geht das Abendmahl und lade täglich den Heiligen Geist in dein Leben ein.
Sollte dein Schiff noch Mängel aufweisen, dann rüste schleunigst nach. Vergleiche alles noch einmal mit der Bauanleitung Gottes, auch wenn dir einiges albern und widersinnig vorkommt.
Du wirst es nicht bereuen.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Donnerstag 15. April

Augen auf

Ihr Lieben, als Jesus in der Nacht, als Er verraten wurde, Blut und Wasser schwitzte, als Er in ein schweres Todesringen hinein kam, als Er sich entschied, das der Wille des Vaters und nicht Sein Wille geschähe, schliefen Seine Jünger einen Steinwurf von Ihm entfernt, obwohl Er ihnen gesagt hatte – betet, dass euch nicht die Versuchung überwältigt. Als Er von diesem Gebetskampf zurückkehrte, musste Er sie wieder ermahnen – wie könnt ihr jetzt schlafen? Steht auf und betet, dass euch die Versuchung nicht überwältigt. In Lukas 22, 45 steht, dass die Jünger von Traurigkeit überwältigt eingeschlafen waren.
Wenn Jesus in diesem kurzen Abschnitt etwas wiederholt, dann ist es von doppelter Bedeutung, dann ist es sehr wichtig. Ich höre aus diesem Text heraus, dass, wer nicht betet, leicht überwältigt werden kann. Wovon? Von Traurigkeit, Versuchungen, von Umständen, Meinungen anderer, von Ängsten und Sünden. Also wer ernsthaft betet wird nicht so schnell entmutigt, im Gegenteil, er wird immer wieder ermutigt und auferbaut. Darum schreibt auch der
Apostel Paulus an die Thessalonicher – betet ohne Unterlass. Also seid im ständigen Kontakt mit Gott durch Jesus.
Erfahrungsgemäß ist das Beten nicht gerade attraktiv. Gebetstreffen sind besonders gut besucht. Dabei ist das Gebet so wichtig und entscheidend. Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet, also betet, sagt Jesus. Ohne Gebet kann man auch nicht erwarten, dass meine Bitten erfüllt werden. Dann kann ich so manche Segnung verpassen.
Wie könnt ihr jetzt schlafen, hatte Er die Jünger gefragt. Jetzt in dieser entscheidenden Situation.
Wie könnt ihr jetzt schlafen, fragt Er auch uns, jetzt, in dieser extremen Zeit? Betet, haltet Augen und Ohren offen. Sie im ständigen Kontakt mit mir.
Halten wir uns gegenseitig wach, indem wir uns zum Gebet in welcher Form auch immer, treffen. Nach der Nacht kommt der Morgen. Nach Karfreitag Ostersonntag. Jesus hat und behält den Sieg.

~ Jürgen Meyer