Impuls, Mittwoch 02. Dezember

Die zweite Chance
Ihr Lieben, endlich geschafft, wird sich Noah gesagt haben, als er die Arche vollendet hatte. Nach jahrelangen Messen und Hobeln, Hämmern und Sägen ohne Ketten – Band – und Kreissäge, konnte er sein von Gott beauftragtes Glaubenswerk auf seiner privaten Anhöhe fertigstellen. Und das im stolzen Alter von 600 Jahren. Seine, Werft ‘, an der das 150 Meter lange, 25 Meter breite und drei Stockwerk hohe Schiff entstand, war schon längst zum Ausflugsziel vieler Menschen geworden, die den verrückten Alten einmal sehen wollten, der immer von seinem Rettungsschiff faselte und Endzeitstimmung verbreitete. Eine Woche nach der Fertigstellung der Arche, begann es zu schütten wie aus Kannen und Noah konnte erleben, dass sein Schiff und sein Glaube tragfähig waren. Als er mit seiner Familie im Schiff waren, schloss Gott selbst die Tür, sagte aber nicht – Klappe zu, Affe tot, denn der Affe saß sicher mit seinem Weibchen und vielen anderen Tieren im Inneren der schwimmenden Rettungsstation. Sie hatten ihrem Instinkt und dem SOS-Ruf Gottes folgend, die Gefahr erkannt und sich in Richtung Noah auf den Weg gemacht. Den hochmütigen und so intelligenten Menschen stand schon das Wasser bis zum Hals und bald verstummte auch das letzte hämische Lachen.
Gott sei Dank gibt es aber eine Gute Nachricht für die Menschen von heute, eine zweite Chance. Gott selbst hat ein Zeichen des Sieges aus Holz aufgerichtet. Das Kreuz von Golgatha, an dem Sein geliebter Sohn, Jesus Christus, für die Schuld der ganzen Welt bezahlt hat. Obwohl ich das ganz fest glaube, schäme ich mich oft, dass ich meinen Glauben nicht annähernd so sichtbar mache wie Noah. Mein Bekennermut gleicht eher einem knallroten Gummiboot, als einer Arche. Ich bete täglich dafür, dass ich, ja wir Christen mutiger werden und es sichtbar wird, dass, wenn wir auch im finsteren Tale wandern, wir kein Unglück fürchten, weil Er, Jesus bei uns ist
Das Sein Stecken und Stab uns trösten. In der Bibel steht, dass es ehe Jesu wiederkommt, es sein wird, wie zu Zeiten Noahs. Ich vermute, die zweite Chance wird die letzte sein. Das sollte unser Ansporn sein. Aber 600 Jahre Zeit haben wir nicht mehr.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Dienstag 01. Dezember

Luft nach oben
Ihr Lieben, wir befinden uns zur Zeit in einem großen Tauziehen zweier Supermächte. Der Macht der Finsternis und der Macht Gottes. Und scheinbar bewegt sich das Seil immer schneller nach unten, so wird es uns jedenfalls von allen Seiten vermittelt. Wenn du schon einmal bei einem Tauziehen mitgemacht hast, dann weiß du, es kommt nicht nur auf Kraft und Ausdauer und ein gleichmäßig ziehendes Team an, sondern auf einen festen Stand. Solltest du es noch nicht wissen, du kannst dieses Tauziehen mit beeinflussen, in dem du gerade jetzt deinen Standpunkt zeigst! Wir sind mit verantwortlich, dass sich das Tau wieder in die andere Richtung, nach oben, bewegt. Ich glaube, es war nicht zufällig, daß Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern in einem Obergemach feierte, das Jerusalem auf einem hohen Berg gebaut wurde, Jesus jeden Morgen auf einen Berg zum Beten war und Er vor seinen Freunden auf einer Wolke in den Himmel entrückt wurde. Gott ist der Höchste, das Ziel und nach oben ist immer die richtige Richtung. Leider geht es nach unten immer schneller, als nach oben, denn gesündigt ist schneller und leichter, als auf dem schmalen Weg nach oben zu bleiben. Das hängt mit der Erdanziehungskraft zusammen. Die Erde zieht uns immer noch zu sehr an.
Deshalb brauchen wir eine Kletterausrüstung mit Karabinerhaken, das Wort Gottes, an das wir uns absichern und einklinken können. Und eine Steighilfe, den Heiligen Geist, der uns genug Sauerstoff zum Atmen gibt, damit wir am Gipfel auch ankommen.
Wir sind das Licht der Welt und sollen es nicht unter einen Scheffel stellen. Es soll weithin sichtbar sein. So wie Leuchttürme dafür sorgen, dass Schiffe nicht auf ein Riff laufen. Sei mutig und hilf mit, dass die Menschen um dich herum nicht Schiffbruch erleiden.
Also Kopf hoch, wir haben es doch in der Fahrschule gelernt.
Kupplung treten, Gang einlegen, Handbremse langsam lösen, Schleifpunkt ermitteln und dann los.
Berganfahrt

~ Jürgen Meyer

Dezember 2020

Die Volkszählung damals unter Kaiser Augustus war Pflicht! Die Eintragung in Steuerlisten ermöglichte dem Staat eine ziemlich genaue Überwachung. Hinzu kam, dass Maria vom Engel Gabriel die klare Ansage bekommen hatte, dass er der Sohn Gottes sein würde, den sie zur Welt bringt. Und dann noch diese Maßnahmen der Regierung, die so drastisch in das Privatleben der Menschen eingriffen und Firmenexistenzen gefährdeten.

Maria hatte sich dahingehend Hoffnung gemacht, dass der kleine Jesus ja vielleicht 8 Tage später kommt. Da sind sie wieder zurück in Nazareth. Aber Nein! Kaum waren sie in Bethlehem, setzten die Wehen ein! Muss das denn alles sein?

Offenbar benutzte Gott diese Ereignisse! Auf diese Weise erfüllt Gott sein hunderte Jahre zuvor gegebenes Wort absolut präzise. Der Messias soll, als Sohn Davids, in dessen Heimatstadt geboren werden.

Auf den himmlischen Vater kann man sich absolut verlassen!

~ Pfarrer Bernd Schieritz

Impuls, Montag 30. November

Planmäßig
Ihr Lieben, was wäre wenn, ist ei eine Frage, die normalerweise überflüssig ist, denn es ist ja bekannt – wenn der Hund nicht seine Notdurft verrichtet hätte, wäre der Hase nicht entkommen. Und doch würde mich schon einmal interessieren, was wäre, wenn ich in einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent geboren wäre? Oder ein paar hundert Jahre vor unserer Zeit? Was wäre, wenn ich einen anderen Ehepartner geheiratet hätte? Wie wäre mein Leben dann verlaufen und wie würden meine Kinder dann aussehen? Und was, wenn ich Lehrer geworden wäre,was ja eigentlich mein Wunsch war, hätte mich das glücklich gemacht?
Fragen, auf die ich keine Antwort bekommen werde und auch nicht bekommen muss, denn es ist nun einmal so wie es ist. Und das ist gut so. Das Schicksal, die Vorsehung oder der Zufall haben es so gewollt. Oder war es doch Gottes Plan?
Manchmal denke ich, was wäre, wenn Jesus nicht freiwillig den Soldaten des Hohen Rates entgegengekommen wäre, um sich abführen zu lassen. Was, wenn Er nicht unter Pontius Pilatus gelitten hätte, gekreuzigt, gestorben und wieder auferstanden wäre? Was wäre, wenn Er nicht zu Pfingsten Seinen Stellvertreter, den Tröster, den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit und der Erkenntnis geschickt hätte? Ja was wäre, wenn Gott nicht Seinen Sohn gesandt hätte, um Schuld der ganzen Welt zu bezahlen, um für mich und dich den Weg zu ewigen Herrlichkeit frei zu machen?
Unvorstellbar, katastrophal und folgenreich bis in alle Ewigkeit. Aber nun ist es so, wie es ist und das ist nicht nur gut so, sondern einmalig und unbezahlbar. Es war Sein Plan. Gott sei Dank

~ Jürgen Meyer

Impuls, Dienstag 24. November

Der Abspann
Ihr Lieben, ein Kinobesuch ist immer ein besonderes Erlebnis. Einmal abschalten und in eine andere Welt eintauchen. Schon das Betreten des Filmtheaters, das Kaufen der Kinokarte, der meist freundliche Mensch, der die Karte entwertet und einem sagt, wo man hinzugehen hat, das alles stimmt einen schon auf die nächsten zwei drei Stunden ein. Dann noch ein kurzer Blick auf die Sitzplatznummer, den weichen Sessel umklappen und sich fallen lassen. Die viel zu lange Zeit, die man noch durch die Werbung, die Trailer von neuen Filmproduktionen und dem Eisverkäufer in Kauf nehmen muss, steigern noch die Vorfreude auf den Film. Dann geht es endlich los. Die riesige Leinwand und die donnernden Bässe der Lautsprecher lassen einen voll in die Handlung eintauchen.
Ich habe festgestellt, daß, je beeindruckender der Film war, je mehr er mein Innerstes berührt hat, desto länger bleibe ich noch sitzen. Und dann schaue ich bei der letzten Filmmusik noch minutenlang auf den langen Abspann. Oft sind es weit über einhundert Namen, die man lesen kann. Ich kann es kaum fassen, wieviele Menschen dazu beigetragen haben, damit ich dieses Filmerlebnis genießen durfte. Wie gelingt es einem Regisseur, alle unter einen Hut zu bekommen? Alle Aufgaben so zu koordinieren, dass am Ende etwas Vorzeigbares herauskommt.
Gott spricht in – Matth. 6, 33 – Trachtet zuerst nach meinem Reich und meiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles Andere zufallen. Mit Trachten ist nicht nur Betrachten, sondern Mitarbeiten gemeint. Wir bauen an Seinem Reich mit. Wenn du Christ bist, wirst du vom großen Regisseur eine Aufgabe bekommen, die deinen Gaben entspricht und die passt genau in den großen Bau. Du bist nicht nur ein Statist, sondern ein Mitwirkender! Ich könnte mir vorstellen, dass in der Ewigkeit einmal ein Film gezeigt wird, wie Gott mit den Menschen schon auf der Erde Sein Reich gebaut hat. Und dann wird dein Name im Abspann unter den Mitwirkenden zu lesen sein. Natürlich nur, wenn du in Seinem Team warst, im Team des größten Regisseurs aller Zeiten.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Montag 23. November

Kunst oder künstlich?
Ihr Lieben, Kunst ist für mich, wenn ein Mensch, die Gaben, die er von Gott bekommen hat, durch Fleiß, Hingabe, Opferbereitschaft und Ausdauer hör-sicht-oder fühlbar werden lässt. Künstler möchten immer etwas mit ihrer Kunst zum Ausdruck bringen. Echten Künstlern wird es in erster Linie nie ums Geldverdienen gehen. Es treibt sie dazu ihr besonderes Talent zu perfektionieren, um der Welt eine Botschaft zu hinterlassen. Wenn dir echte Kunst begegnet, wird sie dein Herz berühren. Es gibt Bilder von Malern, da musst du einfach stehen bleiben und sie auf dich wirken lassen. Sie erzählen etwas vom Leben und über den Künstler selbst. Es gibt Musik, bei der kommen mir die Tränen, wenn ich sie höre. Wahre Kunst ist etwas Echtes, die die Zeit überdauert.
Dagegen ist etwas Künstliches nur ein Ersatz, etwas zeitlich Begrenztes, etwas vom Menschen Erschaffenes.
Es ist grundsätzlich nichts Schlechtes, denn wer freut sich nicht über ein künstliches Knie – oder Hüftgelenk oder ein künstliches Gebiss, wenn er es braucht. Es ist schon erstaunlich, was menschliche Intelligenz im Laufe der letzten Jahrhunderte an Erfindungen hervorgebracht hat, um unser Leben zu erleichtern. Ich möchte auch Vieles nicht missen, aber hat es uns glücklicher gemacht?
Gefährlich wird es dann, wenn Menschen an künstlicher Intelligenz herumbasteln oder in die DNA von Pflanzen, Tieren und Menschen hineinpfuschen. Wenn sie sein wollen wie Gott. Was der Mensch ohne Gott herstellt, hinterlässt immer Müll und Schrott. Das kann man im Weltall (Weltraumschrott) oder in unseren Ozeanen (Plastikinseln) sehen.
Das größte Kunstwerk, das es auf unseren Planeten gibt, hat Gott selbst – der Geber aller guter und vollkommenen Gabe, der Vater des Lichts (Jak. 1, 17) – geschaffen. Uns Menschen, die Krönung der Schöpfung.
Künstliches ist in sich tot.Da wir aber Kunstwerke Gottes sind, sagt ER zu uns – Ich lebe, und ihr sollt auch leben.
Vielleicht bist du bis jetzt ein Lebenskünstler gewesen, aber ohne Gott dem Vater des Lichts, wirst du am Ende in der Finsternis landen. Im Rückblick auf mein Leben, war alles ohne Gott nur brotlose Kunst, aber dann wurde es echt und wertvoll und es wird die Zeit überdauern.
Es bedarf keiner großen Kunst, dein Leben dem anzuvertrauen, dem alle Patente gehören, es reicht ein einfaches
Ja, ich will.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Dienstag 17. November

1,2,3 erlöst
Ihr Lieben, das Versteckenspielen ist wohl eines der beliebtesten Spiele der Kinder, das sich schon über Generationen erhalten hat. Ich weiß noch, wie es damals war. Am Ausgangspunkt musste der Suchende mit geschlossenen Augen bis zu einer ausgemachten Zahl zählen. In dieser Zeit stoben die anderen auseinander, versteckten sich und verhielten sich mucksmäuschenstill. Sie wollten ja nicht entdeckt werden. Dann machte sich der Sucher auf den Weg. Er beobachtete seine Umgebung mit wachen Augen und reagierte sofort, wenn er eine Person entdeckte und rief laut – 1,2,3 z. B. Jürgen angebrannt. Wer nicht gleich gefunden wurde, nutzte eine günstige Gelegenheit, rannte so schnell er konnte zu der verwaisten Basis zurück und jubelte, in dem er mit seiner Hand an die Wand schlug – erlöst, erlöst. Damals konnte ich mit, angebrannt und erlöst nichts anfangen.
Es ist ja interessant, dass die Menschheitsgeschichte mit einem Versteckspiel begann. Mensch, wo bist du – fragte Gott Adam nachdem dieser sich versteckt hatte, weil er ungehorsam war. (1.Mos. 3, 1-19)
Als sich Adam und Eva zu erkennen gaben, wurden sie des Feldes verwiesen und aus dem Paradies geworfen (angebrannt). Seit dem war das Leben ein Kampf.
Gott hat aber seit über zweitausend Jahren eine neue Basis geschaffen, das Kreuz von Golgatha. Der Ort, an dem Jesus für die Menschheit litt und starb. Unser himmlischer Vater sucht und findet bis heute Menschen, die das glauben, dass Jesus für sie gestorben ist, um ihnen dann mitzuteilen –
erlöst, erlöst.
So lange sich die Erde dreht, werden Kinder Verstecken spielen. Vielleicht um einen Vorgeschmack zu bekommen, was es heißt
angebrannt oder erlöst, verloren oder gerettet zu sein. Bis Jesus wiederkommt wird auch unser Vater im Himmel nicht müde werden, Seinen Menschen das Angebot der Erlösung zu machen. Versteck dich nicht! Lass dich finden!

~ Jürgen Meyer

Impuls, Montag 16. November

Hallo ihr Lieben, kennst du das? Du sitzt am Frühstückstisch, es duftet nach Kaffee, die frischen, noch warmen Brötchen lachen dich an. Dann willst du eins aufschneiden, aber das Messer ist so stumpf, dass es mehr ein Aufreißen als ein Aufschneiden ist. Ärgerlich. Oder du willst eine Schraube mit dem Akkuschrauber in der Wand versenken, aber der Bit ist so abgenutzt, dass selbst die größte Anstrengung nichts nützt, um sie zu drehen. Frustrierend. Es ist einfach so. Ordentliches Werkzeug ist die halbe Miete. Als vor Kurzem einem benachbartem Handwerker sein Kleintransporter gestohlen wurde, sagte er – es tat sehr weh, dass das Fahrzeug weg war, aber am meisten schmerzt mich der Verlust meines guten Werkzeuges.
Sobald du Christ bist, bist du ein Arbeiter im Weinberg Gottes, ein Mitarbeiter an Seinem Reich. Das wichtigste Werkzeug, das du dafür brauchst, ist die Bibel. Sie ist schärfer als jedes Brötchenmesser, ja schärfer als ein zweischneidiges Schwert. Das sollst und musst du anwenden, wenn du nicht hilflos dastehen willst, wenn du gefordert wirst. Es ist deine Waffe, wenn der Feind sich vor dir aufbaut, in welcher Form auch immer. Ohne das Wort Gottes bist hilflos, für den teufel harmlos und für Gott so gut wie nutzlos. ES STEHT GESCHRIEBEN – so hat Jesus den satan in der Wüste vertrieben. Ich möchte dich ermutigen, geh nicht zu einer anderen Person, die mit dem Werkzeug Gottes umgehen kann, um dir Rat zu holen, sondern nimm das, was bei dir zu Hause unbenutzt rumliegt und lerne es selbst zu gebrauchen. Das du keine Zeit hast, ist gerade jetzt keine gute Ausrede.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Samstag 14. November

Ihr Lieben, wenn etwas Hand und Fuß hat, dann weiß ich, die Sache ist wohlüberlegt, sinnvoll, steht auf solidem Fundament. Die Leute, die daran beteiligt sind, sind erfahrene und zuverlässige Menschen. Der Ausgang wird höchstwahrscheinlich erfolgreich, das Ergebnis positiv sein.
Nun ist es aber so, daß eine Hand und ein Fuß allein nichts bewirken können. Sie brauchen einen Kopf, ein Haupt, der die Anweisungen, die Befehle an sie weitergibt. Einen Koordinator, einen der den Plan hat. In Kol. 1,18 steht, dass Jesus das Haupt und wir sein Leib, seine Glieder, also auch Hand und Fuß sind.
Wenn wir das tun, was Er uns sagt, wenn wir uns nach dem richten, was in der Bibel steht, dann hat das Sinn und dient nachhaltig beim Bau Seines Reiches. Ohne mich könnt ihr nichts tun sagt Jesus. Ohne Ihn sind wir kopflos. Wir können zwar eine ganze Menge machen, aber ohne das Haupt kommt nichts dabei heraus, was letztendlich gut für uns ist. Ob wir in die Vergangenheit schauen oder unsere gegenwärtige Situation betrachten alles, was wir ohne das Haupt Jesus getan haben und tun, ist dem Verfall preisgegeben. Wie kopflos wir sind, sieht man gerade jetzt. Hände und Füße strampeln, wollen aber den Kopf nicht einschalten. Beten wir dafür, dass das wieder anders wird, damit alles wieder Hand und Fuß bekommt, aber mit Kopf.

~ Jürgen Meyer

Impuls, Freitag 13. November

Ihr Lieben, ein Gutschein ist in unserer jetzigen Zeit ein moderner Geschenkartikel. Mit einem Gutschein kannst du fast nichts falsch machen, da bist du auf der sicheren Seite. Es gibt ihn fast überall und in allen Preislagen außer beim Bestatter. Ob im Baumarkt, an der Tankstelle, im schwedischen Möbelhaus, beim Fleischer, in Apotheken, beim Friseur oder in Gaststätten, du kannst ihn überall bekommen. Mit Gutscheinen kannst du auch versteckte Botschaften senden. Z. B., wenn dir deine bessere Hälfte mit einem Lächeln einen Gutschein für die Fußpflege schenkt. Also so ein Gutschein ist eine feine Sache, wenn du dir merkst, wo du ihn hingelegt hast.
Den wertvollsten Gutschein, den es in dieser Welt gibt, hat Jesus für dich am Kreuz von Golgatha erworben. Er hat kein Verfallsdatum und ist gleichzeitig die Eintrittskarte zum größten Hochzeitsfest aller Zeiten. (Joh. 3, 16)
Für den Ausrichter diese Festes bist du eine VIP, du wirst mit Freuden willkommen geheißen und persönlich zu deinem Platz geführt. Ich habe meinen Gutschein schon vor etlichen Jahren abgeholt und bin jeden Tag dankbar dafür. Hast du deinen schon? Wenn nicht, es sind noch welche am Lager.

~ Jürgen Meyer