Dezember 2019

Einfach leben
Bald werden wir die Wünsche wieder überall hören: „Frohes Fest!“, „Fröhliche Weihnachten!“. Die meisten haben genaue Vorstellungen davon, wie das geht.
Wir haben Gott sei Dank zur Zeit die Möglichkeiten, unsere Wünsche auf hohem Niveau zu erfüllen.
In diesem Jahr konnte ich bei Weihnachten an „einfach leben“ denken. Bisher hätte das für mich eher wie Selbstbestrafung geklungen. (Unsere Kinder sind schon aus dem Haus.)

Wie war es zu Beginn? Der Weg von Maria und Joseph führte von Nazareth im Norden Israels in den Süden. Hindurch durch Jerusalem, vorbei am Regierungspalast bis in die Pampa nach Bethlehem. Dort kam das Baby ohne Kerzenschein in einfachster Umgebung zur Welt. Als die Hirten kamen und einige Zeit später die Weisen aus dem Osten, konnten sie sich leicht und ganz auf den Retter konzentrieren. Denn sie wurden nicht üppig bewirtet und konnten auch keine hochdekorierte Wohnung bewundern. Jesus, der Retter, war einfach da. Nichts anderes war wichtig, als auf die Knie zu gehen und anzubeten.
Die Weisen brachten Geschenke mit. Für Maria und Joseph sicher eine notwendige Unterstützung. Aber vor allem waren sie prophetische Hinweise auf das Lebenswerk Jesu.

  • Gold – der König, der ohne weltliche Macht regiert.
  • Weihrauch – er betet, wird angebetet und erhört Gebet.
  • Myrrhe – er wird leiden und sterben, um die Welt zu erlösen. Damit wir einfach leben können.

Was braucht es also, um diesem Jesus begegnen zu können?
Vielleicht muss man erst so alt werden wie … um solche Gedanken zulassen zu können. Die meisten Menschen auf dieser Erde haben ohnehin nicht den Zugang zu den Annehmlichkeiten, die wir genießen können.

Wie können wir in dieser Adventszeit den Zugang finden zu diesem auch für uns geborenen Messias Jesus?